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Make my Day!

Das Hurricane Festival in Scheeßel ist DAS Highlight – scharenweise pilgern die jungen Leute dorthin. Julia berichtete über die letzten Jahre des Hurricane Festivals und fragte, ob Benedikt so etwas auch gefallen könnte und seine Augen strahlten.

 

Meiner Meinung nach sollte man so etwas nicht über­be­werten, weil es vielleicht nicht der Treffpunkt für 16jährige NCL-Rollstuhlfahrer ist?!?

 

2 Wochen später hatten wir zwei VIP-Karten … und das Drama nahm seinen Lauf. Es haben alle ab­ge­sagt, die als Begleitperson in Frage kamen. „Oh, wie geil ist das denn!!! Wann ist das? Oh, nein, da habe ich …“ usw.

 

Jedenfalls habe ich für mich beschlossen, dass Benedikt und ich uns einen gemütlichen Sonntag ohne Hurricane Festival machen und Benedikt sich die Chance entgehen lässt mit seiner Grufty-Mama dorthin zu „rollen“.

 

Julia hatte allerdings ganze Arbeit geleistet und so erreichte uns um 11 Uhr der Anruf, wann der Abhol-Service uns am Treffpunkt abholen sollte. Schlechtes Gewissen pur!

Ich fragte Benedikt, ob wir jetzt doch noch durchstarten wollen und er signalisierte deutlichst „JA“. Nun ja, was blieb mir anderes übrig?

 

Kurze Zeit später waren wir dort (ich hatte noch Jonas mit im Boot, der eigentlich auch was anderes vorhatte, aber wohl Mitleid mit Benedikt hatte ...), wurden abgeholt und fuhren an den Zeltstädten vorbei – Wahnsinn!!!!

 

Danach ging es direkt zum Festplatz. Das Rote Kreuz besuchte uns sofort noch am Bus, schenkte uns ein Schlüsselband und fragte nach, ob wir Hilfestellung bräuchten. Ein Traum! Danach ging es auf den Platz, der echt leer war und ich fragte mich, wo die 77.000 Leute sein sollen (ha, ha). Den T-Shirt­Kauf haben wir auf später verschoben, da wir nicht alles schleppen wollten.

 

Die ersten Konzerte haben wir, ohne die Behinderten- Tribüne, gut verfolgen können. Bei „Passenger“ haben wir die Bühne erklommen und Benedikt saß voll cool chillend mit Sonnenbrille in der ersten Reihe. Zwischendurch wurden wir gefragt, ob wir auch was rauchen wollten und Benedikt lautierte (bestimmt zufällig!). Ich lehnte also dankend ab.

 

Vor uns hüpften die Fans mit knallroten Gesichtern ekstatisch zur Musik. Wir haben gerätselt, woher diese rote Farbe kommt. Abends löste sich das Rätsel beim Blick in den Spiegel – wo kommt denn bloß der Sonnenbrand her??? Irgendwann beendete leider „Passenger“ sein Konzert und als wir uns um­dreh­ten, wurden wir fast ohnmächtig. Der gesamte Platz war überflutet von Menschen. Hilfe – wie sollten wir da mit Sir Benedikt im Rollstuhl durchkommen??? Alles easy – Jonas schob den Rolli langsam in die Menge und alle machten Platz. Sensationell! Auch weil die Rolli-Reifen Festivals nicht so lieben – da war am Ende echt die Luft raus?; platt sozusagen. Allerdings war es aussichtslos noch an den T-Shirt-Stand zu kommen. Schade.

 

Der Tag war einfach grandios – Vielleicht ist es wirklich so, wie Julia sagt, Benedikt muss sich einfach etwas beeilen, damit er noch vieles mitmachen kann und wir sollten ihm die Chance geben. Danke Julia – dieser Tag wird uns immer in Erinnerung bleiben. Und Benedikt übrigens auch, denn alle starren aufs Schlüsselband und fragen: Echt – Du warst auf dem Hurricane??? Und Benedikt freut sich sichtlich über die direkte Ansprache

 

–„Make my day :-) Anke