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Bericht Sommer-GU 2019

Urlaub in Wulsbüttel – NCL Sommer-GU 2019

10 Tage Freizeit, Erholung und ganz viel Quatsch

Ein Bericht von Katharina Mittendorf

 

Nach einer langen Planung war es endlich so weit, es ging wieder los in das Haus am Paschberg im Wulsbüttler Wald. Für mich eine aufregende Aufgabe, als neue Sommer-GU-Leitung. Mit mir ein paar alte Betreuer und viele neue junge und motivierte Leute. Am Samstag richteten wir das Haus für unsere Bedürfnisse ein, Tische und sowas wurden umgestellt, ein kleiner Betreuertrupp startete eine Rieseneinkaufstour, damit wir mit allem, was das Herz begehrt, versorgt waren.

Abends gab es noch eine Kennlernrunde für die Betreuer und die letzten wichtigen Infos. Den Abend verbrachten wir dann zusammen am Lagerfeuer, um uns schon etwas besser kennen zu lernen.

 

Sonntag konnte es dann los gehen. Wir warteten alle aufgeregt und voller Neugierde auf die Ankunft der Kids. Nacheinander trudelten alle ein. Die Urlaubsquartiere wurden bezogen und mit allem eingerichtet, was so mitgebracht wurde. Dann schmissen wir auch die Verwandten raus, damit wir endlich so richtig in den Urlaub eintauchen konnten. Dabei haben Eltern und Geschwister leider keinen Platz. (Außerdem sollte ihre Erholungphase ja auch starten.)

 

Den Nachmittag nutzten wir dann, um uns als Gruppe einzuleben. Abends gab es ein leckeres Grillbuffet und wir stellten uns gegenseitig in einer Kennlernrunde vor.

 

Montag

Am Montag war das Wetter nicht so gut. Deshalb fiel die Wahl, „Was machen wir heute?“ nicht so schwer.

 

Unser Ziel: die Waterfront in Bremen.

 

Zuerst wurde ausgiebig gefrühstückt und wir warteten noch auf 2 Betreuer, die heute ihre Anreise hatten. Nachdem dann alle in den Bussen und PKWs verteilt waren und auch alle Rollis verstaut waren (mit einer 28 Personen großen Gruppe keine leichte Aufgabe), konnten wir endlich die Fahrt zur Waterfront antreten.

 

Wir teilten uns in kleine Gruppen auf und los ging es.

 

Es wurde ordentlich geshoppt, z.B. CD‘s von den drei ??? oder TKKG, Accessoires wie Haarreifen oder die ein oder andere Klamotte. Im Essensrondell kosteten wir das kulinarische Angebot.

 

Die eine Hälfte unserer Reisegruppe zog es ins Kino. Geschaut wurde ‚König der Löwen‘ oder ‚TKKG – Der Film‘. Die anderen bummelten noch weiter und gingen draußen spazieren.

 

Vor dem Aufbruch in die Waterfront und danach am Abend feierten wir den 19. Geburtstag von Elisa. Neben ein paar Geschenken gab es selbstgebackenen Kuchen und wir sangen zusammen fröhlich „Happy Birthday“. Zum Abendbrot gab es dann Elisas Lieblingsessen – PIZZA. Wir hatten eine schöne Feier zusammen.

 

Dienstag

Der Dienstagmorgen begrüßte uns mit Sonnenstrahlen, perfekt für unseren Plan.

Nach einem leckeren Frühstück packten wir die Busse, die uns wieder von Aktion Hilfe für Kinder zur Verfügung gestellt wurden (vielen Dank, dass wir das immer wieder tun können), mit Decken, Sonnenschirmen, Fresspaketen und allem, was man am Strand benötigt.

 

Unser Ziel: Cuxhaven, in der Nähe der Kugelbake.

 

Wir suchten uns ein gemütliches und leicht schattiges Plätzchen zwischen ein paar Strandkörben. Leider oder vielleicht auch gut so, standen uns nicht die Watt mobile zur Verfügung, die eigentlich für den Tag reserviert waren.

 

So fanden wir alle die Motivation, einen Spaziergang in das Watt zu machen. Wir hatten dabei viel Spaß und Sarah, Jan und Marvin trauten sich ziemlich weit hinaus bis zum Meer. Aber auch die anderen Mädels wie Sophie und Antonia wanderten ziemlich ausgiebig im Watt herum.

 

Ansonsten lagen wir faul in der Sonne rum, unterhielten uns und spielten im Sand und mit Strandgut. Zum Ende gönnten wir uns noch eine leckere Pommes. Dann ging es sonnengetankt zurück nach Hause.

 

Zum Abend gab es wieder ein leckeres Abendessen, das wie jeden Tag die Betreuer in einer kleinen Gruppe mit viel Mühe und Liebe selbst zubereitet hatten. Mit erfrischenden Getränken beendeten wir früh den Abend, denn so ein Tag am Meer kann auch etwas anstrengend sein.

 

 

 

Mittwoch

Mit einer kleinen Truppe ging es am Mittwoch sehr früh los. Da der Reiterhof in Dorfhagen geschlossen hatte, probierten wir etwas Neues aus.

 

In Schwanwede erwarteten uns Jörg Buchholz und sein Team von der Reit- und Fahrgemeinschaft Auetal e.V.. Drei ihrer Pferde, Nesquik, Matrix und Rico standen bereit, sich striegeln und genau betasten zu lassen.

 

Danach ging es in die Reithalle, die mit einem Lift für Menschen mit Einschränkungen ausgestattet war. So konnten fast alle einen Ritt wagen.

Die Mitglieder des Teams vom Reitverein betreuten dabei unsere Kids mit viel Engagement und Empathie, so trauten sich Sarah, Sophie R. und Emily sogar auch mal freihändig zu reiten. Es war ein Spaß für alle.

 

Ich möchte Jörg Buchholz und seinem Team meinen Dank aussprechen, sie haben dafür gesorgt, dass wir einen schönen Vormittag bei ihnen verbringen konnten und es für alle möglich war, auf ein Pferd aufzusteigen. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder.

 

Die Daheimgebliebenen genossen einen Tag im Garten, mit Abkühlung im Pool, Wasserschlachten, hörten sich Hörspiele und Musik an, spielten Gesellschaftspiele und ruhten sich auf der Wiese aus.

 

Am Nachmittag verbrachten wir dann die Zeit gemeinsam im und am Haus. Zeit für Gespräche, Spiele und Entspannung, die bei so vielen Aktionen auch immer wieder notwendig ist, um aufzutanken und Kraft und Freude für die neuen Erlebnisse zu haben.

 

Den Abend saßen wir dann in einer gemeinsamen Runde am nicht entzündeten Lagerfeuer, dafür war es einfach zu heiß, snackten ein paar Süßigkeiten und Knabberkram. Besonders gute Stimmung und Partylaune kam dann auf, als Jan Hendrik seine Fähigkeiten als DJ zum Besten gab.

 

 

Donnerstag

Für den Donnerstag waren keine Ausflüge geplant. So konnte jeder das machen, was in seinem oder ihrem Interesse lag. Bela, Jan und Antonia fuhren für einen Stadtbummel nach Bremen. Ansonsten genossen wir noch einmal einen Tag in Wulsbüttel, mit Spaziergängen, Spielen, Geschichten und Musik. Zeit für das Miteinander.

 

Außerdem gönnten wir uns viele Leckereien, die wir uns eingekauft und zubereitet hatten. Am Abend saßen wir wieder alle zusammen. Da wegen der Brandgefahr Lagerfeuer nicht mehr erlaubt waren, trafen wir uns nach dem Abendbrot auf der Wiese.

 

Freitag

Der Freitag war gut durchgeplant. An den Tagen zuvor hatte ich schon die Freibäder in der Gegend ausgekundschaftet und ein nettes kleines Waldbad in Bokel gefunden, das gerade frisch renoviert wurde und für unsere Ansprüche gut geeignet war. Zur Mittagszeit ging es los. Benedikt, Sophie E., Sophie R., Benedikt, Bela und Sarah entspannten sich im kühlen Nass, schwommen und bekamen zum Ende noch ein Eis spendiert. Vielen Dank an das Waldbad Bokel und ihre Bemühungen, uns einen schönen Tag zu ermöglichen.

 

An diesem Abend stand der traditionelle Gang zum Pellkar – Dat Kartuffelhus an. Das Service- und Küchenteam hatte wieder ein hervorragendes Buffet für uns zusammen gestellt, dass allerlei leckere Kartoffelgerichte enthielt, aber auch verschiedene Fleisch und Gemüsegerichte. Für jeden war etwas dabei. Zum Nachtisch gab es dann noch Eis mit Erdbeeren oder Schokomousse. Der Abend und seine Atmosphäre luden zu lustigen Gesprächen ein und zum Ende gönnten wir uns noch ein Abschlussgetränk.

 

Samstag

Am Samstag war der Serengetipark in Hodenhagen angesagt. Wir packten wieder alles, was wir brauchten zusammen und fuhren den etwas weiteren Weg dorthin. In einem Bus vom Serengetipark ging es durch den Park, während die nette Tourbegleiterin uns alles genau erklärte, damit die Kinder sich das vorstellen konnten. Außerdem verteilte sie ein paar Federn, damit wir fühlen konnten, wie sich eine Vogelfeder anfühlt. Es war eine sehr belebte Tour.

 

Danach ging es noch in den Teil des Parks, der zu Fuß erkundet werden musste. Beim Bällewerfen konnten Jan, Bela und Bendikt Riesenplüschhunde ergattern und Sophie E. wagte eine Fahrt mit der Achterbahn.

 

In dem Gehege der Kattas war es für all unsere Kids sehr aufregend. Durch die Rollstühle waren die Äffchen sehr interessiert und so saßen teilweise bis zu fünf von den Kleinen auf einmal bei ihnen. Marvin, Sophie E, Elisa, Sophie R., Sarah, Antonia und Marvin fanden auch den Weg zur Streichelwiese und konnten dort ein paar Alpakas, Ziegen und Esel streicheln. Ein toller Spaß.

 

Zwischendrin gab es noch eine Stärkung mit Pommes und Eis. Außerdem konnten die Betreuer an einer Wohltätigkeitsverlosung einiges gewinnen. Ein rundum schöner Tag mit vielen schönen Momenten.

 

An dieser Stelle einen Herzlichen Dank an das Team des SerengetiParks in Hodenhagen. Sie haben uns wo es ging und nötig war gut unterstützt. Es wird auf jeden Fall ein Ziel sein, das wir noch einmal ansteuern könnten.

 

 

 

Sonntag/Montag

Der Sonntag und Montag standen ganz unter dem Zeichen Endzeit in Wulsbüttel. Wir verbrachten noch viel Zeit zusammen, gingen spazieren, spielten Gesellschaftspiele und entspannten uns. Der Pool wurde nochmal genutzt und natürlich wurden Taschen gepackt und alles soweit wieder dorthin geräumt, wo es seinen Platz hat.

 

Am Montag wurde dann noch der Geburtstag von unserer Betreuerin Nora gefeiert, mit Kuchen und kleinen Geschenken. Außerdem wurden die Tagebücher fertig gestellt, damit die Kids und Eltern nach der GU die Möglichkeit haben, nochmal über alles zu sprechen und sich zu erinnern.

 

Dienstag

Dann am Dienstag war es leider schon wieder so weit. Pünktlich um elf Uhr waren schon fast alle Eltern da, um ihre Kinder abzuholen. Die Freude war natürlich groß und nach so einer langen Zeit der Abschied auch nicht soo schwer. Denn nach 10 Tagen Freizeit ist man dann auch wieder froh, wenn man nach Hause kommt.

 

Diese Sommer GU war meine allererste als Leitung, sie hatte Höhen und Tiefen, alles in allem war es aber eine sehr schöne Erfahrung und ich bin froh, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.

 

Die Freizeit ist gerade für die Betreuer eine Herausforderung, vor allem, wenn man ganz neu dabei ist. In diesen 10 Tagen haben wir die Verantwortung und Fürsorgepflicht für einen anderen Menschen. Etwas Anderes als es z.B. in einem freiwilligen Jahr ist, wo es immer Hauptverantwortliche gibt, oder im Job, wo man immer nur ein paar Stunden die Verantwortung trägt.

 

Deshalb bin ich sehr froh, dass sich wieder so viele Betreuer mit mir auf den Weg gemacht haben, vor allem viele neue junge Menschen, die mir schonzugesichert haben, dass sie wieder mit wollen. Und so möchte ich mich in diesem Jahr hier persönlich bei jedem bedanken: Marion Arkenau, Adil Boukhadmi, Frida Hannig, Carl Hapke, Nora Hari, Nele Kiehne, Inga Kirschnick, Lina Kluw, Insa Kübler, Maximilian Kurasz, Paul Lindner, Cedric Müller, Judith Scharna und Daniela Stahl.

Ihr habt die Freizeit zu etwas ganz Besonderem gemacht und dafür gesorgt, dass sich die Teilnehmer und wir als Gruppe wohl gefühlt haben.

Danke für euren Einsatz!

 

Weitere Danksagungen

Außerdem bedanke ich mich bei der NCL-Gruppe Deutschland e.V. und dem Vorstand, dafür, dass ihr uns das wieder möglich gemacht habt.

 

Vielen Dank bei „Bild hilfte.V. Ein Herz für Kinder“, die uns finanziell unterstützt haben.

 

Und vielen Dank bei Antje Bertram und dem gesamten Team vom Haus am Paschberg. Ihr habt uns wieder rundum gut versorgt, und dafür gesorgt, dass wir uns einfach wohl fühlen konnten.

 

Außerdem vielen Dank an das Team der Häuslichen Krankenpflege Ursula Allan für die medizinische Unterstützung und Versorgung, die wir als Laien nicht übernehmen können.

 

Auch möchte ich mich bei Anja Isernhagen und dem UKE Hamburg für die Notfallsprechstunde und bei dem ‚Telefonjoker‘ bedanken.

 

Auch bei den Eltern möchte ich mich für ihr Vertrauen bedanken, dass sie mir und den Betreuern entgegen bringen.

 

Es war eine richtig schöne Zeit! Danke an alle, die dazu beigetragen haben und diese wertvolle Auszeit ermöglicht haben.

 

Viele liebe Grüße

Eure Kaddi ;P

 

Fotos: NCL-Crew

 

 
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