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Bericht Sommer-GU 2017

Nachdem sich die BetreuerInnen durch das große Verkehrschaos an diesem Tag durchgekämpft hatten, endete ihre Anreise erst mal vor dem Haus am Paschberg. Unser Nachbarhaus war leider nicht besetzt, Antje Bertram musste so erst mal kontaktiert werden, um uns Einlass zu gewähren.

Immerhin konnten sich so die neuen und älteren BetreuerInnen in lockerer Atmosphäre vor verschlossenen Türen schon einmal kennenlernen und den einen oder anderen Sonnenstrahl genießen.

 

Nachdem Antje dann da war, wurde die Hausübergabe gemacht, die Räumlichkeiten entsprechend unseren Bedürfnissen vorbereitet und die Zimmer bezogen. Es startete unser Einkaufstrupp und die Abholer der Busse trafen auch recht bald ein. Anschließend wurde sich dann zur GU-Besprechung zusammengesetzt.

 

Die üblichen Formalitäten wurden erledigt, Reaktion und Verhalten bei einem Krampfanfall durchgegangen, auf besondere Situationen dieser GU aufmerksam gemacht und entsprechendes Verhalten besprochen. Nicht zu vergessen die Thematik NCL, die auf der GU kein Thema ist, denn hier geht es darum, jeden Tag schöne Momente zu haben. Da wir im Team betreuen, waren auch noch wichtige Punkte, welche Aufgabe die einzelnen BetreuerInnen haben, wer für was angesprochen werden kann und was im Umgang mit den jeweiligen Freizeitler/Innen zu beachten ist.

 

Anschließend wurde der Ablauf der GU insgesamt besprochen, mögliche Aktionen, Verpflegung, Tagesprogramme und vieles mehr. Beim späten Kochen und anschließenden Abendessen, welches in ein gemütliches Beisammensein überging, wurde sich anschließend rege ausgetauscht. Sehen sich doch die meisten BetreuerInnen nur auf einer NCL-Freizeit oder sind das erste Mal mit dabei und müssen quasi an diesem Tag alle kennenlernen und die neuen Eindrücke verarbeiten.

 

Am nächsten Morgen war die Spannung und Freude riesig. Die einen freuten sich schon darauf, ihren Freizeitler/ In endlich wiederzusehen, andere waren gespannt, wie das alles werden würde: Treffen mit der Familie, Übergabe des Kindes, wie verhalte ich mich, was gibt es zu beachten? Dann ging es auch schon endlich richtig los, die ersten Kids mit ihren Eltern trafen ein.

 

Nach freudiger Begrüßung wurden die Koffer auf die jeweiligen Zimmer gebracht und die Übergabegespräche durchgeführt. Bei anschließenden Kaffee und Kuchen konnte sich dann noch ausgetauscht werden, bevor es für die Eltern hieß, wieder abzureisen und für die Kids und BetreuerInnen der gemeinsame Urlaub begann.

 

Die Zimmer wurden anschließend fertig bezogen, von einigen das Gelände erkundigt, andere ruhten sich erst mal von der langen Fahrt aus oder legten ihren ersten Freizeitschmaus ein. Bei manchen kam bei so vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken auch Heimweh auf, sodass erst einmal Trost gespendet wurde.

 

Nachdem sich erst mal alle soweit orientiert hatten und die ersten Eindrücke verarbeitet waren, ging auch schon unsere gemeinsame Vorstellungsrunde los. Jeder erzählte, woher er kam, was er macht, wie alt er ist, wie oft er schon dabei war, was er gerne hat und was nicht, welche Schuhgröße und was ihm noch einfiel oder auch nicht.

 

Anschließend gab es dann wie eigentlich immer am Anreiseabend lecker Pizza. Wonach auch schon bald die meisten ziemlich müde ihre erste Freizeitnacht antraten.

 

Da uns dies Jahr leider das Wetter öfter als gedacht einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat, mussten wir sehr oft unser Programm umdisponieren. So kam es, das wir trotz mehrmaliger Anläufe leider wieder nicht nach Cuxhaven an den Strand fahren konnten. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht versuchen würden, das Beste daraus zu machen.

 

So ging es in die Waterfront nach Bremen ins Kino und anschließend shoppen. Hoch im Kurs stand Ostwind 3 bei den Freizeitlerinnen, waren doch Reiten und Pferde sowieso schon das Thema auf der Freizeit. Beim anschließenden Shoppen wurde dann erst mal alles besorgt, an was man nicht so gedacht hatte beim Packen, oder im großen Fastfood Kreis für das leibliche Wohlwollen gesorgt.

 

Unser erster Versuch, nach Cuxhaven zu fahren, endete für Marvin, Sophie und Emily im Schwimmbad. Pascal nutzte den ausgefallenen Strandtag, um den Wulsbüttler Friseur zu besuchen und sich eine neue Frisur verpassen zu lassen. Die anderen machten es sich im Haus schön oder nutzten die Regenpausen zum Spazierengehen. Abends wurde dann der Grill unterm Dach draußen angezündet und ein ordentlicher Grillabend veranstaltet, damit wenigstens etwas Sommerfeeling aufkam.

 

Immerhin hatten wir mit dem Wetter Glück, als es mit fast der ganzen Gruppe zum Reiterhof ging. Anna, Marie, Emily und Sophie waren hier sogar richtig professionell ausgestattet. Sie hatten sich auch am meisten auf den Reiterhof gefreut.

 

Manch einer musste erst mal die Angst vor dem Aufsteigen auf das Pferd überwinden, war dies aber geschafft, wurde das Grinsen im Gesicht immer größer, wenn die Pferde ihre Runden drehten.

 

Luis und die anderen begnügten sich dann doch eher damit, die Pferde zu streicheln und festzustellen was für große Köpfe und eine zottlige Mähne sie haben, oder einfach die mal vorhandene Sonne zu genießen.

 

Abends gab es Pfannkuchen satt, Nicolai und Jonas hatten die Küche übernommen und unsere beiden Pfannkuchenmaestros haben sich doch etwas in den Mengenangaben vertan.

 

 

Nach einem weiteren missglückten Versuch, nach Cuxhaven zu fahren - Wetterberichte können so unterschiedlich sein - wurde der Wunsch geäußert, ins Shoppingcenter nach Bremen zu fahren, diesmal in den Weserpark. Hier wurde dann nach Herzenslust eingekauft, Kaffee getrunken oder der ein oder andere Blödsinn veranstaltet.

 

Für das Abendessen hatten sich Renke und Simon heute einmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen, es gab einen italienischen Abend mit Pasta, selbstgemachten Brot und Buscetta. Anschließend versammelten sich alle am Lagerfeuer zur Märchenstunde. Elli las verschiedenste Märchen vor, welche akustisch untermalt wurden. Dazu wurden über dem Knistern der Flammen Marshmallows gegart.

Generell waren Märchenstunden sehr beliebt auf dieser Freizeit und fanden öfters abends und nachmittags mit unterschiedlichster Ausgestaltung statt. Öfter war auch von Anna und Marie, welche mit uns ihre erste Freizeit verbrachten, das eine oder andere Lied zu hören oder sie gaben sogar ein kleines Konzert.

 

Auch Ninas Geburtstag wurde gebührend gefeiert. Es gab ein schönes Geburtstagsständchen und Geschenke und anschließend ging es in den Jadepark. Auf der Hinfahrt legten wir noch zur Freude aller eine kleine Fährfahrt ein.

 

Im Park selber wurden dann erst mal die Spielgeräte in Augenschein genommen. Marie, Anna, Emily und Sophie testeten erst mal auf der Wippe, wer schwerer ist, sie oder ihre MitfreizeitlerIn, oftmals war das Ergebnis gar nicht so eindeutig.

 

Pascal testete auch erst mal eine kleine Offroadbahn und ein extra dafür eingerichtetes Karussell für Rollis. Marvin vergaß vor lauter Lachen in der Wildwasserbahn, sich ordentlich festzuhalten, was allerdings auch egal war, hatte er doch vor und hinter sich zwei gute Auffangpolster. Sophie traute sich dieses Mal sogar auf die Hochbahn.

 

Nina besuchte die Ziegen auf der Streichelwiese, welche sehr an ihrer Geburtstagsdeko am Rolli Gefallen fanden. Nina hatte viel Spaß bei dem Spektakel, welches Inga und Kristin dort veranstalteten, um einerseits die Ziegen anzulocken und andererseits davon abzuhalten, die Taschen und die Deko am Rolli zu plündern.

 

Bevor es dann zum Geburtstagskuchenessen ging, legten wir noch eine Runde mit der Parkbahn ein. Sehr glücklich, aber erschöpft ging es dann zurück.

 

An diesem Abend veranstalteten die Mädels noch einen Beauty Abend, mit Masken und allen Drum und Dran, zum Entspannen. Ob und welche Freizeitler das Angebot mit wahrnahmen, entzieht sich meiner Kenntnis, allerdings waren in diesem Zeitraum erstaunlich viele verschwunden.

 

Bei unserem letzten Versuch, nach Cuxhaven zu kommen, hatten wir die absolute schlechteste Wetterlage überhaupt der Freizeit. Schon morgens regnete es in Strömen. Daher ging es kurzerhand nach Bremerhaven. Zu unserem Glück klarte es gegen Mittag wieder etwas auf, so dass wir zumindestens bei Sonnenschein in Bremerhaven unser Gruppenfoto machen konnten.

 

Anschließend besuchten wir noch das Klimahaus. Dieses bietet viele Eindrücke und unterschiedliche Gefühlslagen durch die wechselnden Klimazonen. Wer davon genug hatte, konnte dann anschließend in das angrenzende Shoppingcenter ausweichen.

 

Am Sonntag drehte sich eigentlich alles um das Thema Essen. Wir hatten von Anke Tielker und dem Haus am Paschberg eine Schwarzwälder Kirschtorte und Apfelkuchen bekommen.

Vielen Dank euch!

 

Das passte sehr gut, da an diesem Tag der Björn (Leiter Osterfreizeit), der Kommissar und der Mustafa zum Kennenlernen zu Besuch kamen. So gab es nach einem ordentlichen Brunch, Kaffee und Kuchen, worauf sich die meisten erst mal draußen ein ruhiges Verdauungsplätzchen suchten. Julia, Nina und Luis nutzten diese Zeit ohne Trubel im Haus zum Relaxen.

 

Gegen Nachmittag wurde dann nach einer schönen Erholungszeit mit Filmen, Singen und Spielaktivitäten draußen, Wikingerschach, zum lustigen Spaziergang zum Kartoffelhaus angetreten. Einige hatten sich sogar wieder extra dafür kostümiert. Dort ließen es sich alle noch einmal richtig gut gehen.

 

Zum Ende der Freizeit gab es noch einmal mit allen eine große Geschichtsstunde, mit dem anschließenden Theaterstück Frau Holle, gespielt von den Kids. Dies war sehr schön und bereitete allen eine große Freude.

 

Bei der anschließenden Abschiedsfeier wurde noch einmal nach Herzenslust getanzt, gelacht und gesungen, um den Abend dann am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

 

Es war eine ausgesprochen harmonische, ruhige und schöne Freizeit, mit den üblichen Turbulenzen und dem ein oder anderen nicht so erfreulichen Ereignis, aber das ist bei NCL so.

 

Eines dieser Ereignisse möchte ich doch erwähnen: Leider musste uns zwischenzeitlich Finn Pilgram aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Nachdem er Ostern aus selbigen Gründen nicht mitfahren konnte, hatten wir es wieder versucht, da sich sein Zustand scheinbar wieder gebessert hatte.

 

Doch leider mussten wir schon ziemlich bald feststellen, dass weder für Finn noch für uns ein weiterer Freizeitaufenthalt vertretbar ist, da schnell unser aller Grenzen erreicht waren. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz dolle bei Sabine und Uwe Pilgram, für ihr Verständnis und ihre unkomplizierte Art bedanken.

 

Wir drücken euch alle die Daumen, dass Finn sich wieder fängt und es ihm und somit auch euch wieder besser geht und wir ihn vielleicht doch irgendwann wieder mit bei uns haben. Finn war immer eine große Bereicherung für uns und wir vermissen ihn schon jetzt.

 

Recht herzlich möchte ich mich auch bei Antje Bertram und ihrem Team des Hauses am Paschberg bedanken und bei Ursula Allan und ihrem Team vom Pflegedienst Allan. Eure endlose und unkomplizierte Unterstützung unserer Sache ist einfach großartig.

 

Großer Dank gilt auch dem Team vom UKW-Hamburg sowie der Aktion „Hilfe für Kinder“ und den vielen weiteren Unterstützern im Hintergrund.

 

Zum Schluss möchte ich noch meinen ganz besonderen Dank an alle Teilnehmer aussprechen, welche immer wieder erst diese schöne Zeit ermöglichen: Julia, Marvin, Luis, Nina, Pascal, Finn, Anna, Marie, Sophie, Emily, Inga, Insa, Max, Nicolas, Nils, Kristin, Inga, Anna-Christin, Renke + Fiete, Marscha, Elisabeth, Simon, Marion, Nele-Caterina, Jonas, Katharina und Julian.

 

Vielen Dank, für eure Zeit und die Bereitschaft, sich auf neue Situationen einzulassen, sich diesen zu stellen und aufeinander zuzugehen, Freude und Trost zu spenden und eure Interessen zum Wohl des Ganzen zurückzustellen. Danke auch für eure Verlässlichkeit, Akzeptanz, schnelle Anpassungsgabe und eure Geduld, auch wenn mal etwas nicht so ist, wie man es gerne hätte oder gewohnt ist und den Familien unserer Kids für das immense Vertrauen in uns.

 

Ihr habt auch diese GU, trotz allen Unberechenbarkeiten, die sie jedes Mal mit sich bringen, mit all eurer Kraft, wieder zu einer letztendlich sehr schönen, freudigen und harmonischen Zeit für uns alle gestaltet. Daher freue ich mich schon sehr auf die nächste Freizeit mit euch und hoffe, wieder möglichst viele von euch mit dabei zu haben!

 

Grüße Andy

 

(Fotos: NCL-Crew)

 

Wir bedanken und bei der Tribute to Bambis Stiftung und allen anderen Spendern für die großzügige Förderung der Sommer GU 2017!