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Sommerfreizeit - Mein erstes Mal

Es war mal wieder Sommer, es war mal wieder Zeit für eine NCL-Sommerfreizeit. Da Daniel Damaske sich 2015 in beruflich ungewissen Gewässern aufhielt, wurde nach Ersatz gesucht. Leider auch bei mir. Nach anfänglicher Sorge das Ding stemmen zu können, sagte ich, nachdem mir erfahrene Leiter Mut zugesprochen hatten, zu.

 

Und so ging die Sache ihren Lauf: Sich mit Anke treffen, das große Ganze besprechen, Betreuer informieren, Betreuer anrufen, auf Rückmeldungen warten, reden, zuhören, nachfragen, neue Kids kennenlernen, sich Tipps und Tricks vom Oster-GULeiter einholen, die passenden Betreuer zu den Kids jonglieren, Wünsche versuchen zu berücksichtigen, günstige Busse suchen, Zimmerpläne aufstellen und wieder verwerfen, mit dem Haus am Paschberg telefonieren, Eltern anrufen, sich ums liebe Geld kümmern, im Papierkram nicht untergehen und Zack waren wir im Haus am Paschberg am Türschilder basteln und die ersten Kids standen schon vor der Tür und es ging so richtig los.

 

Mit vollgestopften Mund vom selbstgebackenen Kuchen der Eltern aufgeregt alle Neuankömmlinge begrüßen, die Zimmer einrichten, Koffer auspacken und nicht abwarten können, dass die letzten Eltern abfahren.

Sich mit feinsten Leckereien vom Grill vollstopfen und sich mal so benehmen, wie man will.

In der Vorstellungsrunde überlegen, wie oft man jetzt schon mitgefahren ist, mutig von sich erzählen, wenn man dran ist und merken, wie schwer es ist, zuzuhören, wenn alles so aufregend ist.

Nie zugebend, aber totmüde ins Bett fallen, nachdem man dem ersten Lagerfeuer der Freizeit gelauscht hatte.

 

Schiet Wetter, anders konnte man das, was sich draußen am zweiten Tag abspielte, nicht besser beschreiben. Und so entschieden wir uns für das überdachte Meer. Nachdem alle Betreuer für lau rein gekommen waren, hier einen herzlichen Dank an die Moortherme in Bad Bederkesa!

 

Es wurde getobt, geplanscht, Betreuer geärgert, getaucht, `ne Pommens gesnakt, im Solebecken relaxt und Rekorde aufgestellt. Nebenbei dem jungen Bademeister zeigen, wie so ein Lifter funktioniert und dann sich frisch geduscht auch schon wieder auf den Heimweg machen.

Da wartete schon ein leckeres Abendessen auf die Wasserratten.

 

Norddeutschland ist ja für recht viel bekannt, aber eben nicht für tagelangen Sonnenschein. Macht nichts, wir sind ja jung und flexibel und sowieso werden Aktivitäten im Freien völlig überbewertet. Immer dieser Ökoquatsch. Kurz ein Blick auf die Hitliste der Kinoblockbuster. Denn Nur Coole Leute (NCL) gucken natürlich nur coole Filme. Alle noch mal aufs Klo, aufsatteln und ab in den Cinemapalast Richtung Bremen.

 

Ostwind 2 für die Romantiker, Terminator Genisys für die Actionfreaks und Minons für die Verspielten. Ein kühles Getränk und was zu Knabbern und dann abtauchen in andere Welten.

 

Nach dem Kino ging es noch ein bisschen shoppen. Unter anderem wurden wichtige „Freizeit“-artikel wie Wasserpistolen erstanden, denn Betreuer gehören nassgespritzt. Ein super Tag, denn die Romantiker stellten gleich Pläne auf, dass, sobald er draußen wäre, Ostwind 3 auch alle zusammen gucken.

 

Wetter und gut wollte einfach nicht zusammen passen. Wenn das Wetter nicht will, wollen wir auch nicht mehr.

 

Sich beim Frisör ne fetzige, brandneue Frisur abholen oder Tarzans wilden Rufen lauschen wenn er sich über die Mattscheibe schwingt, ist doch ein super Anti-Regenprogramm.

 

Die ganz Mutigen trauten sich für einen Spaziergang durch den Wulsbüttler Wald nach draußen und manche waren behilflich bei der Zubereitung von Chili Sin Carne.

 

Zufrieden und satt ließ man noch eine kleine Traumwelt in der Märchenstunde entstehen, um dann hundemüde und tief schlafend von Tarzan zu träumen, wie er mit fetziger Frisur und einer Schüssel Chili Sin Carne unter dem Arm, sich pitschnass durch den Wulsbüttler Wald von Baum zum Baum schwingt.

 

Festtagsessen.

 

Heute bleibt die Küche kalt und wir lassen uns mal so richtig schön bedienen. Kein Einkaufen, kein Schnibbeln, kein schmutziges Geschirr.

 

Nur dumm, das man so einen ganzen Tag auf den Schmaus warten muss. Also heißt es Zeit ver­treiben. Für eineinhalb Stunden im Hotel Trans­sylvanien einchecken und allen möglichen Monstern, Geistern und Gespenstern lauschen. Beim Wii spielen virtuell ´ne Runde Bowlen oder an der frischen Luft in die Pfützen springen oder einfach mal alle machen lassen und die Ruhe auf seinem Zimmer genießen.

 

Der Tag verflog nur so dahin – irgendetwas passiert jedes Jahr mit der Zeit im Haus am Paschberg. Bestimmt alles verhext.

 

Frisch zurecht gemacht und mit knurrenden Bäuchen verfrachten wir uns in unsere edlen Limousinen und fuhren in die wohl kleinste Welt­stadt des guten Geschmacks Nord­deutsch­lands, Oster­holz-Scharmbek, um unsere Gaumen an der delikaten süd­europäischen Küche zu erfreuen.

 

Restaurants sind ja vieles gewöhnt, aber eben nicht uns. Diverse Extra­wünsche durch Allergien und Eigenheiten, extra viel Platz und eine Bomben­stimmung.

Damit musste das Team von Al-Maas erst mal fertig werden. Wurden sie auch, nach einer leckeren Antipasti Vorspeise gab`s alles, was das Lokal zu bieten hatte: Von Pizza über sämtliche Pasta­gerichte, lecker Fleisch, bis hin zu Enchiladas und Gratins aus dem Ofen. Wer noch irgendwie Platz hatte für ein Dessert, legte noch ein Stück Apfel­strudel oben drauf. Verfeinert wurde das Ganze von Wendys spontanem Besuch.

 

Den Abend ließen wir dann mit einem erfrischenden Getränk am Lager­feuer ausklingen, denn es war zumindest mal trocken gewesen.

 

Der Wind hatte gedreht, also bestimmt, weil das Wetter wurde besser und wir konnten endlich raus. Und ab ging´s in den Jaderpark. Ein Tier- und Freizeitpark. Da war so viel los, dass selbst wir verrücktes NCL-Völkchen kaum auffielen.

 

Es wurden Erdmännchen bestaunt, Lamas gestreichelt, die Lässigkeit der Kängurus bewundert. Die würden sich saugut in unserm Team machen, aber da hätten bestimmt wieder irgendwelche Tierschützer was dagegen.

 

Bimmelbahn wurde gefahren. Die mutigen sind sogar Wasser- und Achterbahn erfahren. Es hat seine Vorteile, nicht zu sehen wie verdammt nochmal steil es gleich so unglaublich tief abwärts geht. Aber es macht tierisch gute Laune. Mit tausend schönen Eindrücken ging´s zurück in den behaglichen Wald. Wo schon wieder Besuch auf uns wartete. Daniel Damaske, Clautze und der Björn erwiesen uns die Ehre.

 

Mach doch was´se willst Tag. - Kein festes Programm, heute durfte jeder mal machen, was er wollte.

 

Am hauseigenen See die Sonne genießen, planschen und im Schlauchboot eine Runde chillen oder ab in die große Stadt und ganz in Ruhe Erinnerungsstücke und Mitbringsel shoppen.

 

Zum Open Air nach Osterholz-Scharmbek fahren, Blues und Rockmusik live genießen und sich eine leckere Bratwurst gönnen.

 

Am Abend waren alle glücklich und zufrieden wieder daheim beisammen.

 

Kein Sommerurlaub, ohne nicht einmal das Meer gesehen und den warmen Sand des Nordseestrands unter den Füßen gefühlt zu haben. Wetter passte, also Badesachen packen und rauf auf die Bahn Richtung Norden.

 

Bis die Straße aufhört und nur noch der Deich den Blick auf das schöne Wasser versperrt. Die letzten Meter machten wir zu Fuß und auf schmalen Reifen. Leider mussten wir dann noch Strandeintritt zahlen!! Aber nein, nicht aufregen, ist ja Urlaub.

 

Beim Strandcafé noch einmal kurz auf´s Klo, dann war schnell eine Stelle mit genügend Schatten gefunden. Raus aus den Sachen, raus aus den Rollis, eincremen nicht vergessen und dann rein ins Wasser oder ab in die Sandkuchenindustrie.

 

Denn es gab Grund zum Feiern. Pascal feierte seinen 10. Geburtstag und hat sich nen Loch in den Bauch gefreut als er am Strand seine Geschenke auspacken durfte.

 

Am Paschberg wurde dann der Grill angemacht und fleißig gegessen, so ein Tag am Strand macht hungrig.

 

Und schon war´s passiert, der vorletzte Tag. Einmal nicht aufgepasst. Morgen würden die Eltern kommen und manche nicht nur gefühlt zu früh. Man war doch grad erst so richtig angekommen, kennt jetzt alle Neuen und Zuhause bzw. Alltag war so schön weit weg. Das konnte, nein durfte morgen doch nicht zu Ende sein.

 

Aber es hilft ja nichts, das einzige was bleibt, den Tag noch mal richtig zu genießen und alle schönen Momente im Tagebuch festzuhalten. Sich beim großen Resteessen an die vergangenen Tage zu erinnern und zufrieden festzustellen, es war mal wieder wundervoll herrlich verrückt.

 

Früh aufstehen, letzte Sachen einpacken, frühstücken und dann doch merken, dass man sich freut, Mama und Papa wieder zusehen, allen tschüss sagen und die lange Heimfahrt antreten. Wo der ein oder andere bestimmt eingeschlafen ist, erschöpft von so einer sauschönen Zeit.

 

Vielen Dank an all die edlen Spender, die die Mietung der Busse, des Hauses am Paschberg und die ganze Freizeit möglich machen.

 

Ein lieben Dank an die Eltern, dass ihr uns Betreuern jedes Jahr neu das Vertrauen schenkt und wir mit euren Kids eine so schöne Zeit haben können.

 

Großen Dank an Anke, die im Hintergrund die Strippen zieht, uns Betreuern den Rücken frei hält und bei Schwierigkeiten da ist.

 

Den größten Dank an meine lieben Betreuer. Ihr wart ein echt duftes Team. Ihr habt mir das Leitersein sehr leicht gemacht. Alles lief wie bei einem gut eingespielten Team leicht von der Hand. Die Bombenstimmung entsteht durch euch und macht die Freizeit so herrlich einzigartig. Ihr schenkt den Kids ganz besondere Momente.

 

Jedes einzelne Lächeln der Kids und sei es so zaghaft, kaum sichtbar, ists der Mühe wert.

Simon Brunken