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Unsere Osterfreizeit in Hamburg 2011

Wieder einmal haben wir eine schöne Osterfreizeit zusammen erlebt. In diesem Jahr haben wir jedoch zum ersten Mal nach langen Jahren unseren Urlaub in einem anderen Ferienhaus verbracht, da wir nach unserem „Rausschmiss“ aus dem LBZB gezwungen waren uns mehr als kurzfristig einen neuen Standort für unsere Freizeiten zu suchen.

 

Dank aktiver Mithilfe vieler Mitglieder und Freunde des NCL-Vereins ist es uns aber gelungen eine neue Unterkunft zu finden, die wir Teilnehmer der Osterfreizeit vom 7. bis zum 17. April dieses Jahres auf Herz und Nieren prüfen durften. Vielen von uns versprach der kurzfristige Wechsel ins Schullandheim „Am Scharlbarg“ auch die Möglichkeit mal etwas ganz Neues auszuprobieren.

 

Voller Vorfreude erwarteten wir alle den Freitag, als mit der Ankunft der teilnehmenden Kids unser erster Urlaub in ruhiger Lage im Naturschutzgebiet in Fisbeck beginnen konnte.

Nachdem wir nachmittags lange auf der Terrasse bei herrlichem Sonnenschein zusammen gesessen und uns über die letzten Neuigkeiten unterhalten hatten, haben wir endlich die Zimmer eingerichtet und uns mit unserem neuen Feriendomizil vertraut gemacht.

Abends haben wir dann gleich das schöne Wetter ausgenutzt und den Grill angeschmissen. Mit Bratwurst, Steak und leckeren Salaten war dies für viele von uns ein gelungener Start nicht nur in die Barbecue-Saison 2011, sondern vor allem in unsere anstehende Ferienfreizeit.

 

Auch am Wochenende hielt sich das schöne Wetter,

und so haben viele die Tage mit Spaziergängen durch die wunderschöne Natur der Fisbecker Heide genossen. Nachher haben wir auf unserer großen Terrasse direkt am Waldrand, wo Peter für uns seinen Pavillon als Schattenspender aufgebaut hatte, in der Sonne gelegen und einen entspannten Nachmittag mit Musik und Hörspielen verbracht. In unserem großen Wohnzimmer mit Kamin hatten wir uns mit Matratzen eine gemütliche Kuschelecke gebaut, die wir gleich am Abend für unsere

allseits beliebte Kennlernrunde nutzten. Julia hat uns freundlicherweise ihr Plüschschaf geliehen, das weitergereicht wurde, damit jeder ein wenig über sich erzählen und ernstgemeinte wie lustige Fragen beantworten konnte.

 

Am Montag hatten wir uns in unserem schönen Ferienhaus schließlich bequem eingerichtet und gut eingelebt.

Die nähere Umgebung hatten wir auch ausreichend erkundschaftet und waren nun in der richtigen Urlaubsstimmung, um uns ein wenig in Hamburg umzusehen. Zum Glück hatte der Verein für uns ab heute einen Rampenbus angemietet, sodass wir spontan kleine Ausflüge in die von uns allen geliebte Großstadt an der Elbe unternehmen konnten. Einige fuhren nach Hamburg-Harburg, wo man hervorragend Shoppen gehen kann. Andere sind mit der U-Bahn direkt nach Hamburg-Mitte gefahren, um

einen kleinen Reeperbahn-Bummel zu machen. (Wie war noch mal der Text des weltberühmten Liedes von Hans Albers?) Dort ist es Benedikt, Sven und ihren Betreuern doch tatsächlich gelungen Olivia Jones, die in Wirklichkeit viel größer ist, als sie im Fernsehen aussieht, zu einem Gruppenfoto zu überreden!

 

Am nächsten Tag war uns der Wettergott nicht so gut gesonnen,

wie in den Tagen zuvor. Also nutzten einige bei Wind und Regen die Chance ins Kino zu gehen, wo sich Luiz und Benedikt mit Clautze und Simon den Alienfilm „Ich bin Nummer 4“ ansahen, der zwar ein bisschen kitschig, aber doch sehr lustig war. Abends haben wir es uns dann in unserem Wohnzimmer gemütlich gemacht und den Tag gemeinsam am Kaminfeuer ausklingen lassen.

 

Auf den Mittwoch freuten wir uns alle schon sehr, weil wir für heute unseren ersten gemeinsamen großen Ausflug geplant hatten.

Vormittags wurden wir vom Fahrdienst abgeholt, der uns mit seinem luxuriös ausgestatteten, aber für den schmalen Waldweg zum Ferienhaus doch etwas überdimensionierten Großraum-Rollstuhlbus zum Wildtierpark „Schwarze Berge“ brachte. Dort angekommen wurden wir schon von Tatjana in Empfang genommen, die uns durch den mitten im Wald gelegenen Park führte und uns alles Wissenswerte über die dort lebenden Tiere erzählte. Sie machte uns mit dem Frettchen „Frodo“ bekannt und ging mit uns in die Gehege der Ziegen und Hängebauchschweine, wo uns Finn über uns bisher unbekannte Eigenarten dieser Tiere informierte. In das Wolfgehege gingen wir natürlich nicht hinein, aber Tatjana hatte Fleisch mitgebracht und so durften wir eine echte Wolfsfütterung erleben. Jan und Aljoscha haben sich direkt die von Tatjana mitgebrachten Wolfsfelle übergezogen und eifrig mitgeheult. Nach ausgiebigem Ertasten von Wolfsschädeln und Hirschgeweihen, haben wir noch Waschbären, Rehe und Eulen gefüttert. Zum Abschluss unseres gelungenen Ausflugs gab es noch einen Wettbewerb im Bogenschießen. Erschöpft von unserer sportlichen Aktivität sind wir den am frühen Abend voller neuer Eindrücke „nach Hause“ gefahren. Da heute das Spiel Schalke gegen Mailand anstand, und uns der freundliche wie hilfsbereite Hausmeister Frank angeboten hatte das Ereignis in 119 cm Bildschirmdiagonale anzusehen, haben Jan, Sven und ihre Betreuer die Einladung gern angenommen und einen gepflegten Herrenabend mit Knabbergebäck und Bier verbracht.

 

Den folgenden Tag haben wir nach einem langen Frühstück dann wieder ganz individuell gestaltet.

Diejenigen, denen der Sinn nach ein wenig Action stand, sind zur spontan von Patrick organisierten Kartbahn gefahren, wo sie ein heißes Rennen austrugen. Natalie, Julia und Sven, die die Ruhe in unserem gemütlichen Häuschen genießen wollten, verbrachten den Nachmittag mit einer entspannten Kuschelstunde und Märchen im Wohnzimmer. Später haben wir uns dann alle in Neu Wulmstorf im Restaurant „Outland“ getroffen, wo wir fürs Abendessen einen Tisch reserviert hatten. Obwohl das Restaurant einen sehr einfachen Eindruck machte, gab es dort eine große Auswahl an wirklich delikaten Gerichten... Lecker!

 

Unseren letzten großen Ausflug hatten wir für den Freitag geplant.

Nachdem uns der Fahrdienst zum Fähranleger in Finkenwerder gebracht hatte, sind wir mit dem Schiff nach Hamburg gefahren. Vom Wasser aus wirkt Hamburg noch viel größer und aufregender als an Land. Angekommen an den Landungsbrücken wurden wir spontan von Mareike und Steffen in Empfang genommen, die uns gern ihre Heimatstadt zeigen wollten. Nach einer Stärkung mit Fischbrötchen und Cola begannen wir also die Hafenstadt zu erkunden. Anika ist mit ihren Betreuerinnen erst zum Frisör und dann zum Nivea-Haus gefahren, wo ihr ein entspanntes Wellness-Programm geboten wurde – so muss ein Urlaub sein! Andere Teilnehmer haben währenddessen die Spielzeuggeschäfte der Innenstadt erkundet. Am frühen Abend wurden wir schließlich wieder abgeholt und sind tief beeindruckt, aber auch ein bisschen müde wieder zurück zum Ferienhaus gefahren.

 

Als wir am nächsten Tag aufwachten, stellten wir fest,

dass wir wegen der vielen schönen Dinge, die wir im Urlaub erlebten, vollkommen vergessen hatten, dass die Freizeit schon wieder ihrem Ende zuging. Mit Bedauern wurde uns langsam bewusst, dass wir heute unsere Koffer packen mussten, weil es morgen schon wieder nach Hause ging... Während einige Betreuer begannen alle Sachen zusammenzusuchen und das Haus aufzuräumen, verbrachten die anderen noch einmal einen schönen Nachmittag auf unserer Terrasse. Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen und bastelten lustige Osterschiffchen mit Süßigkeiten, die wir unseren Eltern als Mitbringsel von der wirklich gelungenen Freizeit schenken wollten.

Zum Abschluss hatten wir uns natürlich noch etwas ganz besonderes für den letzten Abend ausgedacht... Andi hatte ein großes Lagerfeuer gemacht, an dem wir noch lange bei Stockbrot und Indianertänzen zusammensaßen und uns schon wieder ein bisschen auf die nächste Freizeit freuten.

 

Für die teilnehmenden Kids, die Betreuer und die aktiven Mitglieder des Vereins stellte die diesjährige Osterfreizeit sicherlich eine ganz besonders große Herausforderung dar.

Das neue Ferienhaus ist nicht wirklich behindertengerecht eingerichtet. Obwohl die Schlafzimmer des Schullandheims sehr groß sind, erlaubt ihre Aufteilung nur eine maximale Teilnehmerzahl von neun Kids. Das Haus liegt etwas abgelegen im Wald, und der steile Weg mit Kopfsteinpflaster dorthin stellt vor allem für Rollifahrer ein echtes Problem dar.

 

Trotz der als eher suboptimal zu bezeichnenden Voraussetzungen ist es allen Beteiligten aber mit cleveren Ideen und viel Improvisationstalent in einem sehr knappen Zeitrahmen gelungen eine tolle Freizeit zu organisieren.

 

Im Vorfeld haben Gisela, Barbara, Werner, Peter, Sven, Daniel und ich das Haus schon mal erkundet und nach praktischen Lösungen gesucht. Die große handwerkliche Begabung von Werner und Peter hat uns da sehr weitergeholfen... Mit viel Geschick hat Peter uns Rollstuhlrampen gebaut und eine wirklich patentreife Duscharmatur entwickelt.

 

Sven erwies uns mit seiner langjährigen Erfahrung als Freizeitältester ganz besondere Dienste bei der Begutachtung des neuen Ferienhauses. Ich bin mir sicher, dass ihm als einziger die Türkante zur Terrasse aufgefallen ist, die wir alle vollkommen übersehen hatten und für die Peter dann am ersten Tag der Freizeit noch schnell eine Rampe bauen musste...

 

Bei der Organisation des Fahrdienstes und des Rampenbullis, die uns spontane Ausflüge auch mit den Rollifahrern ermöglichten, haben uns auch Barbara und Gisela sehr geholfen. Vielen lieben Dank an alle, die uns bei der Vorbereitung und Planung der Freizeit so großartige Unterstützung geleistet haben! Ich glaube, dass Ihr alle es geschafft habt nicht nur das Beste aus den vorhandenen Gegebenheiten zu machen, sondern vielleicht auch eine zukünftige Alternative zum bisherigen Ort der Durchführung unserer Freizeiten zu entdecken.

Besonders gut gefallen haben uns neben der wirklich sehr schönen und ruhigen Lage des Schullandheimes, die gleich die richtige Urlaubsstimmung aufkommen ließ, auch die riesige und für Selbstversorger wie uns absolut ideal ausgestattete Küche sowie das große Wohnzimmer mit Kamin und der angeschlossenen Terrasse.

 

Mich persönlich hat besonders gefreut, dass wir seit langem mal wieder ein Lagerfeuer machen konnten, was in unserem bisherigen Urlaubsort leider nicht mehr möglich war, aber meiner Meinung nach zu einer echten Jugendfreizeit unbedingt dazugehört.

 

 

Aber was wäre eine gelungene Freizeit ohne ein tolles Betreuerteam? Das Osterfreizeitteam musste sich in diesem Jahr, vor allem was die Platzverhältnisse anging, sehr einschränken und unter den neuen und pflegetechnisch ungünstigen Voraussetzungen sehr viel improvisieren. Ihr habt Euch dieser großen Herausforderung gestellt und sie mit Bravour und viel Humor bewältigt!

Auch unsere neuen Betreuer Anna, Scarlett, Mustafa, Dennis und Simon haben sich unter den erschwerten Bedingungen sehr gut eingefunden und haben zudem hervorragend in unser Team gepasst. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr alle auch im nächsten Jahr wieder mit uns in den Urlaub fahren wollt! Also vielen lieben Dank an das gesamte Osterfreizeitteam!!! Mit Eurer enormen Kompetenz, Eurem liebevollen Einfühlungsvermögen und vor allem Eurer guten Laune ist es Euch wieder einmal gelungen einen aufregenden wie entspannten und wunderschönen Urlaub für die NCL-Kids zu gestalten, den diese sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Ich bin sehr stolz auf Euch!!!

 

 

Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich in diesem Jahr an Stefan richten, der mich auch in diesem Jahr wieder hilfreich und unkompliziert bei der Planung und Vorbereitung der Freizeit unterstützt hat und mit seiner gelassenen Art viele Probleme und Problemchen schon im Vorfeld aus der Welt schaffen konnte.

 

Bei einem unserer Telefonate hat er mir leider mitgeteilt, dass er seine Tätigkeit als Betreuer der Betreuer (also quasi als Oberbetreuer!) aufgibt und uns im nächsten Jahr nicht mehr bei der Organisation der Freizeiten zur Verfügung stehen wird...

Lieber Stefan, seit Du im Jahr 2006 zu uns gestoßen bist, hast Du einen wirklich tollen Job gemacht! Du standest uns nicht nur als Organisator und Vermittler zwischen uns und dem Verein, sondern auch als Freund zur Seite, mit dem wir tolle Gespräche geführt und viel gelacht haben.

Wir werden die freundschaftliche Zusammenarbeit mit Dir wirklich sehr vermissen!

 

Euer Björn