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Voneinander lernen und neue Wege gehen

Zum diesjährigen Mütterwochenende unseres Selbsthilfevereins NCL-Gruppe Deutschland e.V. trafen wir uns in Goslar am Harz. Die Deutsche Bahn und der Straßenverkehr waren uns gewogen und alle kamen pünktlich an. Wir waren eine gemütliche Runde von 20 Müttern.

 

Nachdem alle im Raum Mönchehaus des Hotels DER ACHTERMANN eingetroffen waren und einer kleinen Stärkung ging es direkt zum Vortrag von unserem ersten Referenten Andreas Oppermann, dem Leiter der Löwen Apotheke Oker Goslar. Er sprach über Wechselwirkungen von Medikamenten und Nahrungsmitteln, empfahl Schüsslersalze sowie homöopathische Mittel für konkrete Beschwerden und gab uns auch einen Blick in die Kulissen einer Apotheke und die Schwierigkeiten, die bei der Beschaffung von Medikamenten auftreten können. Zusammen mit den Erfahrungen der Mütter ergaben sich viele Ideen, wie wir unsere Kinder, aber auch uns selbst in verschiedensten Situationen unterstützen können.

 

Nach einer kurzen Pause holten wir unser Willkommen und eine kurze Vorstellungsrunde für unsere Teilnehmerin Sandra aus Berlin, die zum ersten Mal dabei war, nach. Dabei erhielt jeder ein kleines Glückschweinchen mit seinem Namen, was allen ein kleines Lächeln ins Gesicht zauberte.

 

Anschließend widmeten wir uns dem Austausch von Tipps, Anregungen und Ideen zur Alltagsbewältigung und Freizeitgestaltung mit unseren NCL-Kindern. Die Beteiligung war groß und es ist bereits eine umfassende Liste entstanden, die unbedingt fortgeführt werden muss, aber bereits viele Anregungen bietet.

 

Unser Abendessen nahmen wir in den Altdeutschen Stuben zwischen 500 Jahre alten Steinmauern im Keller des Hotels DER ACHTERMANN ein. Es fand ein reger Austausch statt – Fotos wurden gezeigt, über Erlebnisse berichtet und viele Themen besprochen. Dabei sind die Erfahrungen und das Wissen aller Mütter durch den Umgang mit unseren Kindern und den Kämpfen mit Behörden von unschätzbarem Wert. Ein besonderer Dank geht an die verwaisten Mütter für ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, jüngere Mütter an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.

 

Am Samstag fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Zug nach Wernigerode. Leider regnete es an diesem Tag. Umso glücklicher waren wir, als uns die Wernigeröder Schlossbahn abholte und direkt zur Liv-Ullmann-Schule fuhr.

 

Dort wurden wir herzlich von der Referentin Iris Walter, Lehrerin an der Liv-Ullmann-Schule, begrüßt. Iris, die uns mit Kreativität zur inneren Ruhe führen wollte, hatte bereits viele Materialien bereitgestellt und wir versuchten uns im Textildruck. Dabei druckten wir mit Äpfeln, den verschiedensten Formen und Buchstaben. Es war ein Stück Loslassen und Eintauchen in Formen und Farben – alle haben mit Eifer mitgemacht und es entstanden viele tolle Werke.

 

Als wir fertig waren und unsere Drucke zum Trocknen auslagen, führte Iris uns durch die Schule. Besonders beeindruckend war das Sandbad im Keller. Das mit Sand gefüllte Becken kann geflutet werden, so dass die Kinder im Sandmatsch sitzen. Eine Trocknung des Beckens erfolgt anschließend über die Bodenheizung. Leider konnten wir es nicht in Aktion erleben. Dafür wurde das Bällebad umso mehr genutzt.

 

Der Rundgang endete in der Schulküche, in der es bereits verführerisch nach Soljanka duftete. Sie schmeckte genauso lecker wie sie roch, dazu wurde Baguette gereicht und zum Nachtisch gab es selbstgebackenen Kuchen.

So gestärkt trafen wir auf die Referentin Elisabeth Hartmann, die mit uns über „Antizipatorische Trauer und Trauer im Familiensystem“ sprach. Frau Hartmann ist langjährige Familienbegleiterin, die im Hospizverein Regenbogen e.V. arbeitet. Sie sprach mit uns über die verschiedenen Arten der Trauer – jeder trauert anders –, die man akzeptieren und anerkennen sollte, sowie den Umgang damit. Ein weiteres wichtiges Thema waren die Schattenkinder, die Geschwister unserer NCL-Heldinnen und -Helden, und der Appell, dass man als Eltern auch Hilfe und Rat von Familienbegleitern in Anspruch nehmen sollte, um den richtigen Weg zu finden.

 

Nach diesem emotionalen Thema ging es zurück zum Bahnhof.

In Goslar trafen wir uns nach einer kurzen Pause vorm Hotel und liefen gemeinsam zum Restaurant Butterhanne inmitten des historischen Stadtkerns, wo wir unser Abendessen in den Räumen des 500 Jahre alten Filzhutmacherhauses genossen.

 

Am Sonntag standen bei unserer Referentin Christin Wessel Achtsamkeit und Dankbarkeit für die Momente im Mittelpunkt. Sie appellierte an unsere Selbstliebe: Wie geht es uns? Gefühle zu spüren und diese auch zuzulassen. Christin gab uns viele kleine Übungen und Denkanstöße mit auf den Weg und führte eine Meditation zur Achtsamkeit mit uns durch. Es war ein schöner Abschluss des Mütterwochenendes und wir konnten uns mit diesen leichten positiven Gedanken auf den Heimweg begeben.

 

Natürlich stellten wir vorher noch die Weichen für das nächste Mütterwochenende. Wir freuen uns, dass Gerlinde und Juliane als nächstes Team die Organisation für Wolfsburg übernehmen.

 

Allen, die dabei waren, sei gedankt für die guten Gespräche, eure Offenheit und diese Zusammengehörigkeit!