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N 50° 35’02.2 E 6° 26’51.9 – come to silent Hill

Den Tipp, dass es irgendwo in der Eifel stattfinden soll, mehr Informationen hatten wir Betreuer monatelang nicht, als wir uns aus allen Ecken Deutschlands auf den Weg machten, um ein gemeinsames Betreuerwochenende erleben zu dürfen.

 

Die heiß ersehnte Geokoordinate zu unserem Ziel bekamen wir allerdings erst am Morgen des Anreisetags – das Ziel war die ehemalige Ordensburg Vogelsang – ein erschreckend beeindruckender Ort mit nachhaltiger Wirkung.

 

Nachdem, trotz einiger lustiger Missverständnisse bei der angegebenen Geokoordinate ;-), alle Betreuer eingetrudelt waren und ihre Zimmer bezogen hatten, starteten wir mit einer kleinen Begrüßungsrunde, die kurz ausfiel, da sich die meisten von den GUs kannten.

 

Unsere Organisatorin Clautze erklärte uns den Ablauf für das Wochenende und ein paar wichtige Details rund um unser Quartier. Im Anschluss wurden wir von der Pizzeria Cesar mit leckeren Gerichten beliefert. Gemeinsam aßen wir bei anregenden Gesprächen und einem wunderschönen Sonnenuntergang.

 

Die Stimmung verströmte ein Gefühl von zu Hause sein und ein bisschen Urlaubsgefühl – ganz wie auf den GUs!

 

Nachdem auch Anke Tielker, unsere Betreuerbetreuerin, den Weg zu uns gefunden hatte und die Sonne untergegangen war, machten wir uns in kleinen Teams auf zu einer Schnitzeljagd über das Gelände.

 

In der Dunkelheit erkundeten wir, indem jedes Team unterschiedliche Orte auf dem Gelände suchen musste, unsere Location.

So erfuhren wir ein wenig über die Geschichte und Hintergründe des Ortes Vogelsang und konnten uns in den kleinen Teams mal anders kennen lernen.

 

Am Ende des Rundgangs und nachdem jeder ein paar neue Eindrücke sammeln konnte, trafen wir uns alle am Thingplatz – Feierstätte der Burg. Punkt Mitternacht stimmten wir gemeinsam ein Geburtstagslied für unsere Organisatorin an. Danach ging es gemeinsam zurück zu unserer Unterkunft.

 

Dort beendeten wir unseren ersten Tag mit einem Gutenachtgetränk am Lagerfeuer.

 

Am nächsten Morgen bereiteten ein paar Freiwillige unserer Gruppe das Frühstück vor, sodass wir gut gestärkt in den Tag starten konnten.

 

Nachdem alles wieder aufgeräumt war und sich jeder frisch gemacht hatte, ging es los, diesen einzigartigen Ort noch mal bei Tage kennen zu lernen und Dinge zu entdecken, die in der Dunkelheit noch verborgen waren.

 

In Kleingruppen machten sich alle auf, die einen wanderten an den See, der eine wunderschöne Aussicht bereit hielt, andere schauten sich die Sehenswürdigkeiten von Vogelsang an und genossen Kaffee im anliegenden Restaurant.

 

Zur Mittagszeit trafen wir uns zu einem gemein­samen Mittagessen, wo sich auch unsere Seminar­referentin Iris Behrens zu uns gesellte.

 

Nach einer leckeren Mahlzeit starteten wir gemeinsam in den Hauptteil unseres Wochen­endes – Eine Schulung, in der neue Themen und auch spontan aufkommende Themen, die die Betreuer besonders interessierten, nähergebracht und besprochen wurden.

 

Iris Behrens gab uns einen Einblick in die basale Stimulation.

 

Wir erfuhren, dass diese nicht einfach als Therapieeinheiten gesehen werden kann, sondern, dass basale Stimulation Kommunikation bedeutet und immer stattfinden kann. Es ist die Chance, Vertrauen aufzubauen und zu festigen, die Möglichkeit, Wahrnehmungs­bereiche, die dem Menschen noch zur Verfügung stehen zu aktivieren und gleichzeitig die Versorgung des zu Betreuenden zu erleichtern und angenehmer zu gestalten.

 

Mit ein paar praktischen Einheiten konnten wir zum Beispiel erfahren, wie es für die Kids sein muss, wenn Essen angereicht wird, ohne dass sie vorher wissen, was passiert.

 

Weitere Themen, mit denen wir uns beschäftigten, waren die Erste Hilfe, Lagerung und alles zum Thema Epilepsie. Da nicht jeder Betreuer im Alltag mit Epilepsie zu tun hat, war es uns sehr wichtig, darüber noch einmal zu sprechen und die Möglichkeit zu haben, Fragen dazu zu stellen.

 

Auch den ein oder anderen wertvollen Tipp, z. Bsp. wie durch basale Stimulation das Öffnen des Mundes zum Essenanreichen herbeigeführt werden kann.

Alles immer mit dem Hintergrund, keine Wunder in Kürze zu erwarten, sondern genügend Ruhe und vor allen Dingen Zeit mit einzubeziehen.

 

Durch ihre sympathische wie kompetente Art und ihren einfühlsamen Umgang mit uns konnte die Referentin uns die Inhalte gut vermitteln und somit unser Repertoire erweitern oder auffrischen.

 

Wir danken Iris Behrens für ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen mit uns zu teilen.

 

Im Anschluss an unser Seminar trafen wir uns noch zum Gruppenfoto.

 

 

Nach dieser lehrreichen Einheit stand Freizeit an.

 

Das Haus Transit, das einst eine Unterkunft des belgischen Militärs war, dient nicht nur zur Unterbringung von Gruppen, sondern ist auch eine Rettungswache des DRK. Dadurch lernten wir den diensthabenden Rettungssanitäter Thomas kennen, der spontan dazu bereit war, uns den einsatzbereit stehenden Rettungswagen zu zeigen.

 

In einer lustigen Runde erklärte er uns die Funktionen der einzelnen Geräte, zeigte uns die wichtigsten Medikamente an Bord und schloss den einen oder anderen ans EKG an. Dieser kleine Einblick brachte Spaß und Informationen zugleich, denn (zum Glück) waren einige von uns bisher noch nicht in so einem Fahrzeug gewesen.

 

Zum Abend hin machten wir uns auf zum Restaurant. Mit einem herrlichen Ausblick inklusive Sonnenuntergang und leckerem Essen von einem üppigen Grillbuffet beendeten wir diesen eindrucksvollen und lehrreichen Tag und nutzten wieder die Zeit für Gespräche. Danach ließen wir den Abend, ganz nach GU-Sitte, am Lagerfeuer ausklingen.

 

Am Sonntag, leider schon unser Abreisetag, kamen wir wieder zum Frühstück zusammen. Im Anschluss trafen wir uns zu einer gemeinsamen Abschlussrunde. Dort hatten wir die Möglichkeit, noch einmal Erfahrungen, Wünsche, Anregungen und Sorgen rund um die Betreuung von Kindern mit NCL, den GUs und dem Betreuerwochenende zu teilen. Wir konnten vieles los werden, nochmal Fragen stellen und Lob und Anregungen mitteilen. Dieses Forum nutzten wir für Diskussionen und Gespräche.

 

Besonders hier wurde klar, wie wichtig und notwendig es ist, sich einmal ohne die Kinder und auch Eltern treffen und alles ansprechen zu können, was einen persönlich rund um NCL beschäftigt, ohne die notwendige Rücksicht auf die NCL-Kids nehmen zu müssen, in deren Anwesenheit wir nicht über die Art oder den Verlauf ihrer Krankheit zu reden pflegen.

 

An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an den Verein NCL-Gruppe Deutschland e.V., der es uns ermöglicht, so ein Wochenende erleben zu können!!! VIELEN DANK!

 

Auch für die GU-Leiter ist es nochmal die Chance, persönlich Dinge für die Freizeiten abzuklären und die Betreuer auf eine andere Art kennen zu lernen.

 

Nach dieser auch sehr emotionalen Abschlussrunde war es nun an der Zeit, das Haus und die Zimmer aufzuräumen, die Taschen zu packen und in die Autos zu laden. Nachdem alles wieder ordentlich und sauber war, kam leider der Zeitpunkt, an dem sich alle verabschieden mussten und sich jeder mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zu seinem Heimweg aufmachte.

 

Es war mal wieder eine tolle Zeit, die leider viel zu schnell vorbei ging und die Freude auf die nächsten Treffen macht.

 

Vielen Dank an alle, die dieses Betreuerwochenende ermöglicht haben, es mit gestaltet haben und ein Teil davon waren.

 

Eure Katharina Mittendorf

 

Bilder: NCL-Crew