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Senatsempfang für Ehrenamtliche in der gesundheitlichen Selbsthilfe

Im ehrwürdigen Kaisersaal des Hamburger Rathauses fand am 5. Februar 2015 der Senatsempfang für Ehrenamtliche in der gesundheitlichen Selbsthilfe statt.

 

Da Steffi Lohmann ihr Amt abgegeben hatte und Karen verhindert war, durfte ich als Vertretung der NCL-Gruppe teilnehmen. Ich freute mich auf die Veranstaltung, denn erstens genieße ich immer die Atmosphäre in diesem ehrwürdigen Gebäude, und zweitens freute ich mich auf das Wiedersehen mit vielen Bekannten aus der Hamburger Selbsthilfearbeit. Von einem Streicher-Quartett wurden wir empfangen.

 

Wie immer, wenn sich alte, bekannte Mitglieder der Selbsthilfe treffen, entsteht schnell eine angenehme, freundliche Atmosphäre. Frau Senatorin Prüfer-Storcks ging in ihrem Vortrag auf die Anfänge der Selbsthilfe ein. Sie gehen zurück auf die amerikanischen Besatzungssoldaten, die am 31. Oktober 1953 die 1. Selbsthilfegruppe, und zwar für die Anonymen Alkoholiker gegründet haben. In den 1970er Jahren – ein Verdienst der 1968er Bewegung – fanden sich Eltern behinderter Kinder zusammen, um ihren Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.

 

Ein Merkmal ist in der Selbsthilfe immer gleich geblieben: „Selbsthilfegruppen geben die Sicherheit, mit seinen Problemen und Ängsten nicht allein zu sein. Sie können Erfahrungen mit anderen teilen, die auch Expertinnen und Experten in eigener Sache sind.“

 

Frau Prof. Prüfer-Storcks wagte auch einen Ausblick in die Zukunft:

1. Die Digitalisierung: Das Wissen über Erkrankungen wird heute im Internet weltweit verbreitet. Das ist ein Nutzen für viele Betroffene, kann aber auch schädlich sein, wenn dadurch unnötig Angst verbreitet wird. Die digitalen Medien können eine große Chance sein, den direkten menschlichen Kontakt und das Gespräch mit Gleichbetroffenen können sie nicht ersetzen.

2. Der demografische Wandel.: Ich glaube, die letzten Vorstandswahlen haben gezeigt, dass die NCL- Gruppe ihn gut gemeistert hat, alte Vorstandsmitglieder sind gegangen, neue Vorstandsmitglieder haben sich gefunden und werden Manches erneuern und so gestalten, wie es ihrem Denken und Ihrem Sein entspricht. Und das ist gut so.

 

Während wir uns bei Fingerfood und alkoholfreien Getränken stärkten, tauschten wir weiter unsere Erfahrungen und Ziele aus, verteilten weiter Visitenkarten und Flyer und freuten uns über die Erfolge unserer Arbeit.

 

Barbara Schriever