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Mütterseminar in Berlin

Ein Jahr Warten war endlich zu Ende und Berlin rief zum Mütterwochenende. Endlich!

Wie immer gegen den späten Mittag trafen wir auf dem Hauptbahnhof in Berlin ein. Sofort war auch einer der 4 Berliner Guides (3 Berliner NCL-Mütter und Yvonne Dyck, die extra zur Unterstützung nach Berlin gekommen war und am Freitag gleich viermal „Einzelanreisende“ vom Hauptbahnhof zum Hotel geleitet hat) hier, die uns Mütter sicher in unser schönes Hotel nach Tegel brachten.

 

Noch hatten wir bei der Ankunft Glück mit dem Wetter. Es war angenehm warm und die Sonne ließ sich blicken. Zum Glück waren wir Freitag nicht unterwegs, denn ein unglaubliches Unwetter baute sich auf. Da hätten selbst ein Regenschirm oder Gummistiefel nicht mehr viel gebracht. Durch das Unwetter wären wir unfreiwillig abgehoben wie Mary Poppins.

Alle freuten sich vor und im Hotel aufeinander, begrüßten sich und jeder freute sich, endlich mal seinem Alltag ein wenig Auszeit zu gönnen.

 

Nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte, trafen wir uns am Nachmittag im Seminarraum. Dort stellte sich jeder vor, denn auch in diesem Jahr hat unsere Gruppe leider wieder Neuzugang bekommen von 3 sehr netten Müttern, die das erste Mal auf dem Mütterseminar dabei waren. Leider deshalb, weil wir ja doch immer irgendwann drauf hoffen können, das NCL heilbar wird – irgendwann ... Dagmar aus Koblenz, Kerstin aus Travemünde und Carola aus Hamburg waren zum ersten und hoffentlich auch nicht zum letzten Mal dabei.

 

Nachdem die Vorstellungsrunde und das Programm für das Wochenende beendet waren und jeder sich noch mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, begann auch schon das erste Seminar: Frau Mirjam Patz, Pflegedienstleitung vom Kinderintensivpflegedienst, sprach über Möglichkeiten der Intensivkinderpflege und Behandlungspflege. Da dieses Thema viele Mütter interessierte, kamen einige Fragen auf und viele Informationen wurden notiert.

 

Abends waren wir im hoteleigenen Restaurant geblieben und aßen lecker zu Abend. Und anschließend fanden noch viele Gespräche statt, bis dann jeder sein Zimmer für die Nacht aufsuchte.

 

Samstag früh trafen wir uns alle wieder und frühstückten erst einmal ausgiebig bei einem tollen Frühstücksbuffet, denn es ging gleich wieder gegen 9 Uhr mit dem nächs- ten Seminar los. Rechtsanwältin Danah Adolph, Fachan- wältin für Sozialrecht und Familienrecht, informierte über Fallstricke beim Übergang vom Jugendlichen zum Erwach- senen. Einiges ändert sich mit der Volljährigkeit von Kin- dern mit Behinderung. Viele Fragen, z.B. zu Betreuung, Grundsicherung, Kindergeld, Zuzahlungen in der Kranken- versicherung, Familienversicherung und Pflegegeld wurden gestellt und von Frau Adolph ausführlich beantwortet. Nachdem auch das Behindertentestament angesprochen wurde, setzte eine ausführliche Diskussion ein.

 

Nach diesem Seminar trafen die Mütter sich mittags vor dem Hotel, denn es ging los in Richtung Berlin Mitte, Brandenburger Tor und Reichstag. Was für ein Erlebnis. Hätten wir unsere Guides nicht, wären die einen oder anderen in der Hauptstadt sicherlich verloren gewesen, einschließlich mir. Mussten wir doch mit der U-Bahn fahren und mehrmals umsteigen. Schon während der halbstündigen Fahrt konnte man sich wieder großartig austauschen, hier und da Tipps abgewinnen, um sie dann zu Hause umzusetzen.

 

Angekommen am Brandenburger Tor wurde erst mal schnell hier und da fotografiert. Die Fans vom VFB Stuttgart und Bayern München waren stark vertreten. Gab es doch an diesem Abend das Pokalendspiel.

 

Zum Reichstag mussten wir nicht weit laufen. Aber ein wenig anstehen, denn schon eine erstaunliche Schlange von Menschen, die auch eine Besichtigung vorhatten, stand vor den Sicherheitsschleusen des deutschen Bun- destages. Bei uns wurde wieder gezählt, ob denn auch alle, die zur Besichtigung mitwollten, auch da waren. Glück gehabt, es hatte sich keiner verlaufen, alle waren da, und nach den Sicherheitsvorkehrungen ging die tolle Führung auch schon los. Der Politologe, der uns durch das riesige Gebäude führte, machte seine Sache richtig gut mit ein wenig sarkastischem Humor. Wir hatten Einblicke, die einem sonst nicht einmal über das Fernsehen gezeigt werden. Und nun auch endlich wussten wir, wo das eine oder andere Gesetz beschlossen wird. Fragen wurden gestellt und richtige Antworten mit einem Bonbon belohnt.

 

Toll war zum Schluss der Rundgang durch die Glaskuppel. Durch einen kleinen Mann im Ohr wurde erklärt, welche Gebäude sich über den Dächern Berlins befinden. Ein beeindruckendes Schauspiel.

 

Danach ging es auch gleich weiter in Richtung Schiffs- anlegestelle. Als alle auch hier ihren Platz auf dem Schiff auf dem Oberdeck eingenommen hatten, begann die Stadtführung auf der Spree. Auch hier hatte man wieder schöne Eindrücke unserer Hauptstadt. Doch auf der halben Strecke, kurz bevor das Schiff wieder zur Anlegestelle zurückfahren sollte, setzte der Regen ein. Schnell gingen wir alle nach unten ins Trockene.

 

Wir waren kaum angekommen, da war der Regen schon wieder vorbei. Es sollte weitergehen zum Alexanderplatz. Vier von uns, Dagmar und Barbara sowie Anke und ich, nahmen die Fahrradrikscha, um noch etwas von Berlin- Mitte aufsaugen zu können. Es war eine tolle Fahrt. So fuhren wir auch noch an dem Holocaust-Denkmal vorbei und am Gendarmenmarkt. Der Rest der Gruppe fuhr mit der U- oder S-Bahn zum Alex.

 

Schließlich trafen wir uns alle wieder im Restaurant „Mutter-Hoppe“, um uns mit leckerer Hausmannskost beim Abendessen zu stärken.

 

Nach Tagesausklang und einer einigermaßen ausgeruhten Nacht war es auch schon wieder Sonntag und somit auch leider der Abreisetag. Doch zuvor wurde wieder lecker und ausgiebig gefrühstückt und ein letztes Semi- nar mit Frau Wutzler, Lehrerin an einer Blinden- und Behindertenschule, fand statt. Thema: Nonverbale Kom- munikation mit unseren Kindern. Leider ist bei unseren Kindern auch irgendwann die Sprache beeinträchtigt, was für diese im Alltag eine große Hürde ist. Da jeder Mensch das Bedürfnis nach Kommunikation hat, stellte Frau Wutzler therapeutische Materialien und Hilfsmittel vor, mit deren Hilfe das Kind nonverbal kommunizieren kann. Einige Mütter berichteten, wie sie dieses Problem bewältigt haben. Hilfreich ist z.B. ein Kommunikationstagebuch, das man für das Kind erstellen kann. Aber auch Step-by-Step mit Ebenen (sprechende Tasten) sind sehr hilfreich.

 

Nach diesen letzten Informationen wurde zum Schluss noch der nächste Aufenthalt für das Mütterwochenende für 2014 ausgemacht. Es soll Düsseldorf werden und Susanne Hack sowie Sabine Pilgram haben sich bereit erklärt, das Wochenendeauszurichten. Wir alle freuen uns darauf.

Nach einem gemeinsamen Mittagssnack im Foyer und einem Gruppenfoto bzw. mehreren Gruppenfotos hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und Tschüß zu sagen bis nächstes Jahr.

Es war wie immer ein tolles Mütterwochenende mit tollen Seminaren und guten Gesprächen.

 

Ein Dank geht natürlich an unsere Berlinerinnen Juliane, Iris und Monika, die alles von Anfang bis zum Ende richtig klasse durchgeplant haben.

Wir hoffen auch, dass unsere neuen Mamas wertvolle Tipps mit nach Hause nahmen, gute Gespräche führen konnten und sie nicht einen allzu vollen Kopf hatten. Weiß ich doch noch aus eigener Erfahrung, wie mein erstes Mütterwochenende damals war. Kopf voll, 1000 Eindrücke, schlaflose Nächte ...! Doch eines muss man sagen, bei uns NCL-Müttern muss man nichts erklären, jeder hier weiß, wie schwer der Alltag mit unseren Kindern ist oder war, während man es mit Außenstehenden immer schwer mit Erklärungen hat. Leider!

Bis nächstes Jahr in Düsseldorf!

 

Text: Sandra Petry/Edith Witte

Bilder: Sandra Petry/Iris Dyck

 

Das Seminar der Rechtsanwältin Frau Adolph
Unterwegs mit U- und S-Bahn




Mit dem Schiff unterwegs durch Berlin





Teamwork beim Seminar zur Nonverbalen Kommunikation