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Betreuer-Schulung „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ am 15./16. März

„Finde ich einen verletzten Motorradfahrer, darf ich auf gar keinen Fall den Helm abnehmen!“

Das hört man oft; dadurch wird der Satz aller- dings nicht richtiger. Und wenn wir schon mal dabei sind: Wer weiß eigentlich noch, wie man einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage bringt? Wie war das nochmal mit der Herz- Lungen-Wiederbelebung?

 

Für uns ist es selbstverständlich, bei Unfällen oder Erkrankungen zu helfen; viele von uns haben jedoch zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs besucht, als es darum ging, den Führerschein zu machen. Was tut man nun, wenn man einem lieben Menschen, der sich in Not befindet, hilflos gegenübersteht?

Kompetent helfen zu können, wenn mal etwas passiert, ist nicht nur in Bezug auf Verkehrs- unfälle oder Unglücksfälle im Haushalt wichtig, sondern auch für unsere Freizeiten, denn die richtige Hilfe in den ersten Minuten – bis zum Eintreffen des Notdienstes – kann für die Schwere der Unfallfolgen oder vielleicht sogar das Überleben entscheidend sein.

 

Einen Tag vor der diesjährigen Oster-GU sind deshalb 16 alte und neue Mitglieder der NurCooleLeute-Crew nach Wulsbüttel gekommen, um an einer Schulung in lebensrettenden Sofort- maßnahmen teilzunehmen und ihre Kenntnisse aufzufrischen.

 

In zwei Mal vier Stunden wurden unter anderem die Idee der Rettungskette und der Ersten Hilfe vorgestellt, Rechts- und Versicherungsfragen geklärt, die lebenswichtigen Funktionen besprochen, Hilfemaßnahmen bei Bewusstlosigkeit, Kreislaufstillstand, Schock, Wunden und starken Blutungen geübt sowie das Anlegen von Verbänden und die Rettung aus einem Kraftfahrzeug.

Dabei wurde übrigens auch mit dem oben genannten „Helm-Mythos“ aufgeräumt: Das Abnehmen des Motorradhelms durch Ersthelfer war zwar lange Zeit umstritten, da zusätzliche Gefährdungen befürchtet wurden, ist aber bei bewusstlosen Motorradfahrern absolut notwendig, um die Erstickungsgefahr abzuwenden. Hand aufs Herz: Wusstet ihr das noch...?

 

Innerhalb der Crew kamen schnell interessante Gespräche auf und es wurden viele Fragen gestellt, denn Verletzungen hat schließlich jeder einmal erlitten – nur welche Maßnahme ist nun richtig, welche eher in die Sparte „Helm-Mythos“ einzusortieren? Es entstand ein spannender Austausch, in dem auch immer wieder über Erlebnisse bei bisherigen Freizeiten gesprochen und unser eigenes Verhalten dabei reflektiert wurde.

 

Bei praktischen Übungen kam auch der Spaß nicht zu kurz: Während die Jogger Michèlle und Patrick heldenhaft einen Bewusstlosen im Park versorgten, wurde dem Kraftfahrer Björn wirbelsäulen-, allerdings nicht nasenschonend, der Helm abgenommen. Khalid verletzte die arglose Lisa und bekam einen Schock. Daniel sei Dank wurde er unmittelbar richtig gelagert, während Dennis Lisa einen Druckverband anlegte. Die Rettung Clautzes aus einem KFZ gestaltete sich schwieriger als zunächst gedacht, aber Xän konnte sie letztlich mithilfe des Rautek-Griffs befreien.

 

Ein dickes Dankeschön fürs Ermöglichen des Kurses geht nicht nur an Anke, die die Termine koordiniert und das Haus am Paschberg vor Freizeitbeginn gebucht hat, sondern auch an das DRK Bielefeld, das uns das Schulungsmaterial zur Verfügung gestellt und auf Schulungsgebühren verzichtet hat.

Toll, dass ihr uns die Möglichkeit gegeben habt, zu lernen, zu üben und Gespräche anzustoßen!

 

Wendy Göttner

 

 

Lebensrettende Sofortmaßnahmen – Warum das denn?

Am Freitag, 15.03.2013, war es soweit, unsere liebe Kollegin Wendy Göttner ließ uns vor Beginn der Freizeit in Wulsbüttel versammeln, um uns etwas über Lebens- rettende Sofortmaßnahmen zu erzählen. „Das ist doch sowas wie Erste Hilfe“, kam in unseren Köpfen auf und das kannten wir doch schon – „Naja, schaden kann es ja nicht!“ Doch was dann kam, überraschte uns alle…

 

Wendy begann damit, uns mit einer sehr fesselnden Art zu erklären, welche Irrtümer sie nachhaltig im Bezug auf die Hilfen bei den Freizeiten für sich aufklären konnte und welche wichtigen Erkenntnisse sie zum Thema leben mit NurCoolenLeuten und den einhergehenden Anfällen mit dazugehöriger Bewusstlosigkeit gesammelt hatte.

 

Es ist nicht immer richtig, mit dem gesunden Menschenverstand zu handeln!

So dürfen wir zum Beispiel keine Zeckenstiche ent- fernen, kleinere Splitter- und/oder Schnittwunden zwar mit einem Verband versorgen, jedoch nicht behandeln. Auch wenn die Gefahren durch einen Zeckenstich oder eine Infektion der Wunde ein höheres Risiko bergen. Wir, als Betreuer, die die Kids zum Teil schon viele Jahre kennen, sind uns einig, in diesen Situationen weiterhin nach unserem guten Gewissen zu handeln. Ganz klar ist uns jetzt, in welchen Situationen wir sofort den Notarzt alarmieren müssen, auf was wir achten müssen und das Zeit = Leben bedeutet!

 

Warum Anfälle unserer Kids ein hohes Risiko bedeuten können.

Ein Anfall (bezogen auf unsere Kids) bedeutet in den meisten Fällen eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit, was bedeutet, dass der gesamte Körper für eine unbestimmte Zeit ohne Körperkontrolle verbleiben kann. Durch den Verlust der Körperkontrolle birgt ein Anfall bei falscher Lagerung eine echte Erstickungsgefahr! Was aber sollen wir tun im Falle dieses Falles und was ist wichtig zu beachten?

 

Vom Ansprechen einer gefährdeten Person, dem Erkennen und Einschätzen einer Situation (einem Notfall) über die erforderliche Reaktion und das Einhalten der wichtigen Reihenfolgen,… wir probierten unter den strengen Augen unserer Lehrerin Wendy aus dem Hintergrund, wie wichtig es ist, so schnell wie nur möglich zu handeln, uns selbst dabei jedoch nicht zu gefährden und die stabile Seitenlage oder Herz-Lungen-Massage durchzuführen bzw. einen Verband anzulegen. Sehr interessant gestaltete sich die Rettung aus dem Auto. Mit dem richtigen Griff schafften wir es auch, deutlich schwerere Personen von A nach B zu hebeln.

 

Abschließend möchten wir uns alle nochmal recht herzlich bei Wendy für ihr Engagement und ihren gelungenen Einsatz bedanken und darauf aufmerksam machen, dass wir diesen thematischen Input für die Freizeiten als sehr hilfreich und sinnvoll erachtet haben. Auch ein großes „Danke“ an das Rote Kreuz! Eine Weiterführung der Erste-Hilfe-Lehrgänge für anstehende Freizeiten halten wir aus diesem Grunde für wichtig und angebracht.

 

Rechts ein kleiner Einblick in unsere Übungseinheiten…(Körpereinsatz!)

 

Ricarda Marhauer