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Am 28.04.2009 luden die NÄCHSTENLIEBE e.V. und die NCL- Forschungsgruppe des

Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zu einem Informationsnachmittag ein.

 

Prof. Kohlschütter, Prof. Braulke und Frau Dr. Schulz stellten ihre Arbeiten vor und Prof. Braulke führte anschließend die ca. 40 – 50 Teilnehmer durch die Labore.

 

Nach einführenden Worten von Frau Sabine Schnau und Herrn Prof. Kohlschütter stellte Prof. Braulke sein Statement unter folgendes Thema:

Was machen die Leute von der Biochemie?

Dabei besprach er folgende Themen, bei denen er sich primär auf die Formen CLN3, CLN6 und CLN10 beschränkte.

1. Allgemeines

  • Wie sind die Proteine aufgebaut?
  • Welche Rolle spielen sie für die Lysosomen?
  • Was geschieht mit diesen NCL-Proteinen, wenn ein Krankheitsdefekt vorliegt?
  • Was passiert mit anderen Lysomalen Proteinen, wenn die NCL-Proteine defekt sind?

2. Was passiert im Hirn / Auge, wenn ein NCL-Protein defekt ist?

Will man therapeutisch etwas erreichen, muss man zunächst Tierversuche machen. Wie diese

aussehen und welchen strengen Auflagen sie unterliegen, erklärte uns Prof. Braulke später im

Labor.

Ein Forschungsteam allein ist dieser Aufgabe nicht gewachsen, man braucht Spezialisten /

Kooperationspartner, Wissenschaftler, deren Spezialgebiet ganz bestimmte Proteine sind

 

Auf dem NCL-Gebiet arbeiten weltweit ca. 200 Wissenschaftler, mit Aids, Parkinson...

befassen sich Tausende Wissenschaftler.

 

Frau Dr. Schulz berichtete im wesentlichen von dem bevorstehenden internationalen NCL-

Kongress.

 

Besuch im Labor

Als vor ca. 10 Jahren Prof. Kohlschütter Prof. Braulke nach Hamburg holte, entwickelten sich die ursprünglich kleineren Ansätze zu einer großen, weltweit anerkannten Forschungsgruppe.

 

Während die eine Gruppe der an diesem Nachmittag geladenen Gäste sich bei selbst gebackenem Kuchen und div. Getränken stärkte, ging die andere unter Führung von Prof. Braulke in die Labore.

 

Vor ca. 1 1/2 Jahren ist das NCL Forschungsteam in die neuen Räume im Haus N 27 umgezogen. Ca. 15 – 20 Mitarbeiterinnen arbeiten jetzt dort, zumeist Doktoranden/innen, von denen drei von der Nächstenliebe finanziell gefördert werden oder wurden. Dadurch wurde die Hamburger Forschungsgruppe zur weltweit größten.

 

Wir haben nicht nur über die Geräte und die Arbeit gestaunt, die dort geleistet wird, sondern vor allem auch über das Engagement von Prof. Braulke. Er klärte uns auf die Grenzen und ethischen Bedenken bei Tierversuchen.

 

Für mich war das Eingeständnis von ihm frustrierend und tröstend zugleich, das auch ihm aufgezwungene administrative Tätigkeiten keine Zeit für eigene Forschungsexperimente mehr lassen.

 

Ich glaube, es war für uns alle ein inhaltsreicher Nachmittag, an dem wir konzentriert den Vortragenden lauschen mussten und doch mit viel Achtung für ihre Arbeit den Heimweg antraten.

 

So bleibt nur Frau Schnau zu danken für ihr Engagement und die Organisation dieser wertvollen Veranstaltung.

Barbara Schriever