Väterwochenendseminar 2008 in Düsseldorf

- Den ersten Tag ließen wir mit einem Stadtrundgang mit der Nachtwächterin ausklingen, bei dem die Chance genutzt wurde sich in Einzelgesprächen weiter auszutauschen.
Am 20.06. 2008 war es wieder soweit. 21 Väter aus allen Teilen des Landes trafen pünktlich im Hotel ein. In diesem Jahr durften wir auch drei Väter begrüßen, die das erste Mal dabei waren.
Unser 1. Vorsitzender, Wilhelm Rüter stellte in der Begrüßungsrunde das Programm des Seminars vor und bedankte sich bei Dirk Hack für gute Vorbereitung. Dann ging es auch schon los. In verschiedenen Gruppen wurden die Probleme des Alltags eines Vaters mit an NCL erkrankten Kindern besprochen, Lösungsvorschläge erarbeitet und Hilfestellungen gesucht. An Fallbeispielen wurde erörtert, wie man die beruflichen und familiären Belastungen für alle Beteiligten in Einklang bringen kann.
Am Samstag wurde nach dem Frühstück mit dem Programm fortgefahren und der Vormittag war im nu vorbei. Für die Diskussionsrunde am Nachmittag hat sich Dirk einen besonderen Ort einfallen lassen. Am Denkmal von „Jan Wellem“, dem Kurfürsten von der Pfalz dessen Geburtstag sich zum 350. Mal jährte und unter dem Düsseldorf ihre kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit hatte, stellten wir uns spontan zum Gruppenfoto auf und Peter überzeugte einen Passanten uns auf die Speicherkarte zu verewigen.
Nach dem kurzen Zwischenstopp ging es zum Düsseldorfer Fernsehturm, wo wir in 160m Höhe in kleinen Gruppen über die Probleme sprechen konnten die uns alltäglich zwischen Himmel und Erde beschäftigen. Die Aussicht auf den Rhein und der Stadt mit ihrem hektischen Treiben und die Ruhe dort oben waren der Richtige Kontrast um einmal in sich zu gehen und Kraft zu sammeln um die Aufgaben zu bewältigen, die uns auf der „Erde“ wieder unser Leben bestimmen.

Am Sonntag wurden noch einmal abschließend die Ergebnisse des Seminars zusammengefasst. Wir haben viele Themen angesprochen und jeder hat seine ganz persönlichen Eindrücke und Informationen mitgenommen. Bevor wir uns auf den Heimweg machten nutzten einige Väter noch die Gelegenheit in der Kirche unseren verstorbenen Kindern zu gedenken.
Wir verabschiedeten uns in Düsseldorf und freuen uns schon auf ein Wiedersehen 2009 im Thüringer Wald und bedanken uns bei Maik Wiegand, der sich bereit erklärte die Organisation dafür zu übernehmen.



