Väterwochenend-Seminar 2014 in Potsdam

Tagungsort Hotel Brandenburger Tor, Potsdam (Zeitraum: 13.-15. Juni 2014)

Thema: Krankheitsspezifische Anforderungen an die Selbsthilfearbeit in der NCL Gruppe

 

Nach der Anreise trafen sich die Teilnehmer zu einem ersten Gruppengespräch im Seminarraum des Hotels. Vorstand Wilhelm Rüter begrüßte alle Teilnehmer. Stefan Köhler, der die Tagung vorbereitet hatte, erklärte den geplanten Ablauf. Alle Väter stellten sich in einem kurzen Statement vor und berichteten über ihre jetzige familiäre Situation.

 

Nach einem gemeinsamen Abendessen bildeten sich kleine Gruppen, in denen über die Probleme in Familien mit behinderten Kindern gesprochen wurde. Hier stellte sich heraus, dass es in vielen Fällen schon sehr früh zu großen Belastungen kommt. Die anwesenden verwaisten Väter konnten aus ihrer Erfahrung Wege aufzeigen, wie sie schwersten Anforderungen gerecht werden konnten.

 

Auch das Thema zum Ableben der Kinder wurde nicht ausgelassen. Hier wurde auch deutlich, wie vielfältig die Gesetzgebung in die Familien eingreift.

 

An Beispielen wurden aber auch die Hilfsangebote der Sozialämter und der Krankenkassen erklärt. Dabei ging es von der Beantragung der Familien für das gesetzliche Betreuungsverfahren bei den jeweiligen Amtsgerichten, sowie über den Anspruch auf entsprechende Pflegegelder bei den zu­ständigen Krankenkassen, bis über die Möglichkeiten zur Entlastung der betroffenen Familien durch örtliche Sozialdienste.

Die Liste könnte ich noch fortsetzen:

- Wo beantrage ich welche Hilfen?

- Wo kann ich mein Kind vor Ort in einer Kurzzeitpflege betreuen lassen?

- Welche Zuschüsse zu einer Ferienmaßnahme zahlt unser Verein?

 

Am Samstag wurden die Ergebnisse zusammengefasst und durch verschiedene Ergänzungen vor allem den neuen Vätern erklärt. Auf Leihfahrrädern gab es eine Fahrt über das Schloss Glienicke durch den Babelsberger Park bis zur Pfaueninsel.

 

Nach dem Mittagessen änderten wir das Programm, da sich das Wetter verschlechterte und sich somit die Gelegenheit bot, in großer Runde die Diskussion weiterzuführen. Nach der Zusammenfassung der Ergebnisse trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen und erneut ergaben sich wieder viele Gespräche in kleinen Gruppen. Die Mehrkosten für Einzelzimmer, sowie die Teilnahmegebühr wurde an die Kassierer abgeführt.

 

Nach dem Frühstück am Sonntag wurde das Seminar fortgesetzt. Unser Vorsitzender, Wilhelm Rüter, fasste noch einmal die Ergebnisse zusammen. Danach wurde Dresden als nächster Tagungsort vor­ge­schlagen. Die Planung übernimmt Vater Toni Feuerherd.

 

Wir freuen uns alle auf dieses erneute Treffen.

Peter Böttcher

 

Dank freundlicher Unterstützung durch die Barmer GEK