Väterwochenendseminar 11.-13.06.2010 in Warnemünde im Hotel "Am alten Strom"
Alle Teilnehmer reisten individuell per Bahn oder in Gruppen mit dem Auto an. Somit konnte unsere Tagung pünktlich um 15:00 Uhr im reservierten Tagungsraum stattfinden.
Für alle Anreisenden war der Anblick bereits eingelaufener Kreuzliner ein tolles Erlebnis. Unser Vorsitzender Wilhelm Rüter begrüßte alle teilnehmenden Väter und gab dem ortsansässigen Vater Thorsten Grewols das Wort, der das Seminar vorbereitet hatte. Er verteilte Mappen mit dem Programm für 3 Arbeitstage und erklärte die Abläufe.
Nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmer wurden Themen zur aktuellen Gesundheitsreform diskutiert. Durch verschiedene Beiträge erfuhren wir, wie unterschiedlich die Auslegung und Durchführung in den einzelnen Bundesländern gehandhabt wird. Als Sozialversicherungsfachangestellter der gesetzlichen Krankenversicherung konnte uns Thorsten viele Erklärungen abgeben.
Zum Thema „Mein Kind wird 18 Jahre alt. Wie geht es weiter? Pflege im Hause oder in einer stationären Einrichtung?“ fand der Besuch einer stationären Pflegeeinrichtung der AWO in Rostock statt. Die Leiterin führte uns durch die einzelnen Abteilungen und beantwortete die vielen Fragen der interessierten Väter. Hier konnten Vorurteile zur stationären Unterbringung unserer Kinder weitgehend widerlegt werden. Die in der
Einrichtung vorhandenen technischen Hilfsmittel kann man im Hause gar nicht unterbringen. Siehe Fotos z. B. von der Badeinrichtung.
In der anschließenden Diskussion konnte Tony Feuerherd als examinierter Pfleger Erklärungen und praktische Anregungen aus seinem Alltag beisteuern.
Bei einem gemeinsamen Abendessen war auch ein mit NCL vertrauter Klinikarzt aus Rostock anwesend, der sich an Gesprächen zu medizinischen und den damit vorhandenen familiären Problemen beteiligte.
Der Abend endete mit dem Auslaufen der „Celebrity Constellation, einem der größten Passagierschiffe der Welt gegen 23:00 Uhr.
Das Programm am Samstag sah zunächst einen Besuch im Schifffahrtsmuseum Rostock vor. Vom Stadthafen ging es per Schiff zurück nach Warnemünde. Hier konnten die Teilnehmer in individuellen Gruppen weitere Themen aus dem Alltag diskutieren. Im Hotel traten dann die Arbeitsgruppen wieder zusammen.
Der Sonntagmorgen diente der Auswertung der Themen im reservierten Tagungsraum. Hier wurde auch festgelegt, dass Ernst Bodenbender in 2011 die nächste Zusammenkunft in Marburg plant. Ein Besuch beim Bundesverband der Lebenshilfe ist dort im Gespräch.
Allen Teilnehmern hat die Tagung etwas gebracht und wir freuen uns schon auf Marburg. Erwähnen möchte ich als Kassenwart, dass uns der „AOK-BUNDESVERBAND“ bei diesem Seminar großzügig finanziell unterstützt hat. Einen großen Dank auch an Thorsten Grewols, der die Tagung gut geplant und für unseren Verein gute Konditionen für die
Unterkunft und Tagungsräume ausgehandelt hat.
P.S. Ralf Franzke war mit seinem Auto gekommen und musste mit der Bahn zurückfahren. Man hatte sein Fahrzeug vom Parkplatz einfach entwendet. Per „Grüner Minna“ wurde er zum Rostocker Bahnhof gefahren - ein netter Zug der Polizei!!!
Peter Böttcher





